Christian Herz findet die Lücke in der Flensburger Deckung.

Lemgo (Handball Lemgo). „In den ersten zwanzig Minuten haben wir Flensburg überraschen können“, so Christian Plesser über das erste Drittel der Partie. Danach zeigten sich die Nordlichter allerdings in bester Spiellaune und gewannen auch in der Höhe verdient. Lemgo ging ersatzgeschwächt in die Partie muss am Ende in eine 21:39-Niederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt einwilligen. Weiter geht die Saison für die A-Jugend nun im neuen DHB-Pokal.

„Wir haben das zu Beginn mit unserer 4:2-Deckung sehr gut gelöst“, zeigte sich Lemgos Trainer mit dem Beginn der Partie zufrieden. Zweimal legten die Gastgeber gegen den Favoriten aus Flensburg vor und auch den ersten kleinen Rückstand beim 5:7 glichen die Lemgoer mit zwei Treffern in Folge wieder aus. Danach bestimmten fortan allerdings die Gäste von der SG das Spiel. Tor um Tor setzen sie sich weiter nach vorne, schon beim 10:18 zur Pause war es deutlich.

„Wir haben das gemacht, was ging und als in der zweiten Halbzeit Finn Heinemann und Christian Herz verletzt ausfielen, haben wir mit der B-Jugend gespielt in den letzten 18 Minuten. Die Jungs haben das auch gut gemacht“, lobte Plesser die Spieler aus der B-Jugend-Oberligamannschaft. Für Lemgo war an diesem Nachmittag einfach nichts drin und so musste man Flensburg ziehen lassen. „Wir haben alles probiert. Wir haben jede Deckungsformation probiert. Für uns heißt es, Augen zu und durch, ganz einfach.“

Weiter geht es für die A-Jugend nun in der Pokalrunde. Erster Spieltag soll das Wochenende 30.11./01.12. sein. Hier kommt es dann zu Hin- und Rückspiel gegen die fünf Teams, die neben Lemgo nicht den Sprung unter die ersten vier geschafft haben. Dazu zählen die Adler Königshof, die JSG NSM-Nettelstedt, der THW Kiel, der VfL Bad Schwartau, der TuSEM Essen.

„Das Ziel für uns muss sein, dass wir unter die ersten beiden Mannschaften kommen“, so Plesser. Denn diese qualifizieren sich für das Pokal-Viertelfinale. Und die vier Teams, die dann das Final-Four erreichen, qualifizieren sich eben auch für die Jugend-Bundesliga 2020/2021. „Aber zuerst einmal müssen wir schauen, dass wir unsere verletzten Spieler zurückbekommen.“