„Achterbahnfahrt der Gefühle!“

Als Oli Hett auf 1:2 im Spiel gegen Bielefeld verkürzen konnte, hatten die Lemgoer noch Hoffnung. Am Ende musste der TBV dann aber in eine bittere 2:7-Klatsche einwilligen.

Bielefeld (ruko). Es bleibt dabei, die Fußballer des TBV Lemgo bekommen einfach keine Konstanz in ihre Spielweise rein. Nach dem 7:2-Sieg daheim gegen Canlar mussten die Lemgoer wieder einmal in dieser Serie in eine hohe Niederlage einwilligen, unterlagen beim Tabellennachbarn SC Bielefeld 04/26 mit 2:7-Toren.

„Wir befinden uns in dieser Saison auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Gerade nach dem 1:3 lief bei uns nichts mehr. Es war keine Laufbereitschaft mehr im Team zu erkennen. Die Köpfe gingen runter und der Gegner konnte uns eiskalt auskontern. Diese halbe Stunde, in der wir dann noch weitere vier Gegentreffer kassiert haben, war einfach zum Vergessen, da haben wir frühe Weihnachtsgeschenke verteilt“, so ein maßlos enttäuschter Lemgoer Coach Ilker Siviloglu, der zunächst noch Hoffnung in diesem Spiel hatte. „Bis zum 1:0 durch Lobitz in der 44. Minute hatten wir das Spiel eigentlich im Griff“, so Siviloiglu, dessen Jungs dann noch vor der Pause das 0:2 durch Janzen schlucken mussten.

Als Oli Hett sieben Minuten nach dem Seitenwechsel auf 1:2 verkürzen konnte, keimte Hoffnung beim TBV auf, dieses Spiel vielleicht doch noch zu drehen, auch wenn Derwisch, Öztürk und auch Abou an diesem Tag fehlten.. Nach dem 3:1 durch SC-Goalgetter Dennis Lobitz (53.) stellten die Gäste aber das Fußballspielen ein. Welge (63.), Lobitz (67. und 80.), mit seinen Treffern drei und vier an diesem Tag, und erneut Janzen (74.) schossen den TBV ab. Ali Celik konnte in der 80. Minute noch auf 2:7 abschwächen.

Auch der TBV pausiert am kommenden Wochenende. Das vorletzte Spiel vor der Winterpause bestreiten die Lemgoer am Sonntag, 2. Dezember, um 14:30 Uhr beim lippischen Rivalen FC Augustdorf.