Die Lemgoer Gruppe vor der Windmühle in Tonnenheide.

Schöner Radel-Sonntag auf der Westf. Mühlenstraße im Mindener Land –

Lemgo. Hautnah erlebten 40 Lemgoer die Westfälische Mühlenstraße im Mindener Land: Historische Wind-, Wasser und Roßmühlen, lebendige Zeugen der allerersten Industrialisierung die heute wieder in Betrieb sind. Am Kreismühlentag startete die Gruppe am frühen Sonntagmorgen vom „Galerie-Holländer in Levern“ zur Bockwindmühle in Oppenwehe, um zur Mittagszeit auf dem Museumshof in Rahden den Höhepunkt zu erleben. Hier wurde nach alter Art gedroschen, Pferde drehten den Göpel, aus dem Backhaus dufteten die Platenkuchen…Aber auch die Folklore der lokalen Heimatvereine mit ihren Trachten, mit Musik und Tanz begeisterte. Der Vorsitzende des Mühlenvereins, Torsten Kuhlmann, empfing die Alt Lemgoer persönlich und berichtet aus der Arbeit dem Rahdener Heimatvereins.
Nach 6 besuchten Mühlenstandorten war am „Wall-Holländer“ in Südhemmern die letzte Einkehr. 65 Kilometern im Sattel – danach war das Verladen der Drahtesel in den Fahrradbus angesagt. Abgekämpft im Sonnenschein aber glücklich von den vielen Eindrücken und Köstlichkeiten unterwegs stiegen die Strampler, eingedeckt mit frischgebackenem Steinofenbrot, Zwetschgenkuchen und Mühlentropfen in den Bus zur Heimfahrt nach Lemgo.