Um die Ausstellung „Silfra“ in der Städtischen Galerie Eichenmüllerhaus für die Besucher auch in Corona-Zeiten erlebbar zu machen, startet man zunächst digital. Foto: Hannah Jung

Städtische Galerie Eichenmüllerhaus lädt ein –

Lemgo/Brake. Von außen ruht die Städtische Galerie Eichenmüllerhaus wie andere Galerien auch, aber im Innern hat die Künstlerin Lena Schmid-Tupou auf Einladung des Kunstvereins Lemgo ihre Ausstellung „Silfra“ aufgebaut. Um diese für die Besucher erlebbar zu machen, startet man zunächst digital und hofft sehr, dass – natürlich mit entsprechendem Hygienekonzept – bald wieder persönliche Besuche ermöglicht werden können. Die Ausstellung wird bis zum 14. März in Lemgo zu sehen sein.
Die Künstlerin selbst führt in einer Filmaufzeichnung in ihre Ausstellung „Silfra“ ein. Gleichzeitig erlaubt diese Form der Präsentation einen digitalen Rundgang durch die Galerie Eichenmüllerhaus und kommt den Kunstwerken dabei ganz nah. Das Video ist unter eichenmüllerhaus zu sehen
Die Künstlerin Lena Schmid-Tupou ist von der Natur inspiriert und findet während ihrer Streifzüge sowohl zu Formgebung als auch zu den Farbklängen ihrer Bilder. In der malerischen Auseinandersetzung beschreibt sie diese unerklärliche Rührung, welche eine atemberaubende Berglandschaft oder ein gigantischer Ozean in uns Menschen auslöst. Präzise beobachtet sie ihre Umgebung und erforscht intensiv deren Beschaffenheit. Mit ihren Augen verfolgt sie die Umrisse, die das Gebirge durch den blauen Himmel zeichnet. Sie beobachtet wie die Berge sich an einander schmiegen und wie die Wellen Steine umspülen.
Henri Matisse sagte: „So beginnt für den Künstler die Schöpfung mit dem Sehen. Sehen ist ein schöpferischer Akt, der eine Anstrengung erfordert.“
Weiterhin macht der Kunstverein Lemgo am Sonntag, 21.02.2021 ein interaktives Angebot. Um 15:00 Uhr können Interessierte an einem Künstlerinnengespräch mit Lena Schmid-Tupou digital teilnehmen.
Der Teilnahme-Link wird am Tag der Veranstaltung auf www.eichenmüllerhaus.de zur Verfügung stehen.