Bega Ausbau geht weiter

Gut zu erkennen, wie künftig der neue Ententeich von der Bega durchströmt wird.

Alter Ententeich am Lemgoer Lindenwall wird wiederhergestellt –

Die Veränderungen der letzten Jahre in Sachen Umbau der Bega hat unumstritten positive Signale gebracht. Nicht nur der Beach am Langenbrücker Tor hat die Bürger erfreut, weil ein toller Platz zum Genießen entstanden ist. Auch in Sachen Hochwasserschutz haben sich die Veränderungen bewährt. Ohne die geschaffene Flutmulde in den Begawiesen an der Pagenhelle hätte das Hochwasser vor Wochen am Regenstorplatz wohl nicht Halt gemacht, sondern wäre durchaus in die Lemgoer Altstadt geschwappt.

Nun geht’s weiter. Der nächste Bauabschnitt für den Gewässerausbau der Bega steht an und soll noch im Juli an den Start gehen. Bestandteil ist die Anlage einer großen Flutmulde zwischen Regenstorplatz an der Geh/Radwegbrücke und dem Langenbrücker Tor. Insbesondere bei Hochwasserereignissen wird der Bereich der Flutmulde von der Bega durchflossen werden. Der Regenstorplatz wird durch diese Maßnahme auch in extremen Situationen wie im Mai trocken bleiben.

Einen weiteren schönen Effekt hat diese Baumaßnahme noch nebenbei. Der alte Ententeich nebenan am Lindenwall wird wiederhergestellt. Hier werden keine halben Sachen gemacht. Zur Herstellung einer großen Wasserfläche wird Boden entfernt, anschließend wird der Teich kein stilles Gewässer sein, sondern von der Bega mit reichlich Wasser durchströmt werden. Am Regenstor rein, kurz vor dem Langenbrücker Tor wieder raus. Da werden nicht nur die Enten vom sauberen Wasser begeistert sein, bei den älteren Bürger Lemgos werden Erinnerungen an die Kindheit wach werden. In kaum einem Familienalbum fehlen die Bilder, wo nicht der beige Korbkinderwagen mit dem Nachwuchs vor dem damaligen Teich Motiv stand. Die Kosten der Baumaßnahme liegen bei rund 1,5 Mio. Euro und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

 

Wo früher der Ententeich war, steht seit Jahren nur üppiges Grün