Gift Dirani (65) und seine Frau Evelyn (61) leben mit 5 ihrer 11 Kinder und 3 Enkelkindern auf ihrem Hof in Nyanyadzi, Chimanimani an der Ostgrenze Simbabwes. Die Region hat eine schwere Dürre erlebt und ist vom Klimawandel stark betroffen. Dadurch sind die Kleinbauern von großen Verlusten bei der Ernte und dem Viehbestand bedroht. Foto: Karin Schermbrucker/Brot für die Welt

Kreis Lippe/Detmold. Die 63. Spendenaktion der Hilfsorganisation Brot für die Welt unter dem Motto „Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.“ wird am Wochenende des 1. Advents (27./28. November) in Detmold eröffnet. Landessuperintendent Dietmar Arends: „Dass wir in diesem Jahr als Lippische Landeskirche Gastgeberin der bundesweiten Eröffnung sind, ist ein ganz besonderes Ereignis für unsere Kirche und für diese Region. Wir freuen uns sehr darüber.“ Dagmar Pruin, die Präsidentin von Brot für die Welt, sagt: „Wir kommen sehr gern nach Detmold, auch um uns für die große Unterstützung aus der Region zu bedanken.“
Im Landestheater Detmold (lippischer Brot-für-die-Welt-Botschafter in der Spielzeit 2021/22) findet am Samstag, 27. November, um 19.30 Uhr ein Theaterabend zum Motto der 63. Aktion statt. Karten für den Abend sind direkt über das Landestheater erhältlich. Am Sonntag, 28. November (1. Advent), wird der Eröffnungsgottesdienst um 10 Uhr live aus der Christuskirche in Detmold im Ersten übertragen.
„Die Klimakrise betrifft uns alle, aber sie trifft uns auf sehr unterschiedliche Weise“. Mit dieser Aussage aus dem Spendenaufruf zur 63. Aktion Brot für die Welt machen die Verantwortlichen der Organisation darauf aufmerksam, dass gerade die Menschen im globalen Süden, die am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich sind, am meisten unter seinen Folgen zu leiden haben.
Brot für die Welt engagiert sich seit mehr als 60 Jahren für Menschen, die im globalen Süden in großer Armut leben müssen.
Dafür arbeitet die Hilfsorganisation mit lokalen Projektpartnern zusammen und setzt sich unter anderem ein für Ernährungssicherheit für Kleinbauern, Zugang zu sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Bildung, unterstützt aber auch Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel.
Das Eröffnungsprojekt der 63. Aktion kommt aus Simbabwe. Das Land im südlichen Afrika leidet unter mehreren Aspekten des Klimawandels: Immer häufiger kommt es zu langanhaltenden Dürren, aber es treffen auch mehr und mehr Zyklone das Land, die heftige Überschwemmungen mit sich bringen. In der Folge verdorren Felder oder werden überflutet, Erosion trägt guten Ackerboden ab. Viele Kleinbauern leben daher in ständiger Angst vor Mangelernährung oder gar Hunger. Brot für die Welt hilft den Kleinbauern mit seinem Projektpartner vor Ort, dürreresistentes Saatgut zu nutzen, Niederschläge effektiv aufzufangen und Böden mit kleinen Steinwällen gegen Erosion zu schützen. Weitere Infos: hier