Corwdfunding für Hundehäuser

Helmut Tiekötter mit Hans-Werner Bruns, BBF-Mitarbeiterin Carola Niebuhr, die das Hundeschwimmen organisiert hat, mit Tiekötters Hündin Ayla. Im Hintergrund: Das Fundamente für eines der Hunde-Gruppenhäuser.

Bielefelder Tierheim erhält 2.000 Euro –

Bielefeld. Es ist fast genau einen Monat her, dass sich Hunde mit ihren Herrchen und Frauchen im Senner Waldbad vergnügen konnten. Das Hundeschwimmen war auch in 2018 wieder ein toller Erfolg. BBF-Geschäftsführer Hans-Werner Bruns freut sich: „Wir konnten in diesem Jahr noch mehr Besucher mit ihren Hunden locken, als im vergangenen Jahr. 780 waren es insgesamt, mit rund 370 Tieren. Das zeigt uns, dass das Hundeschwimmen immer beliebter wird, weshalb ein Termin für kommendes Jahr schon fest eingeplant ist, es wird der 14. September.“
Beim Hundeschwimmen 2018 sind insgesamt fast 1.900 Euro zusammengekommen, die BBF hat die Summe auf 2.000 Euro aufgerundet. Eintritt bezahlen mussten nur die Vierbeiner und zwar einen Euro je Pfote. Viele Besucher haben für das Tierheim dann gerne noch etwas draufgelegt oder auf ihr Wechselgeld verzichtet. Außerdem kamen noch die Einnahmen vom Entenangeln dazu, so dass am Ende eine runde Summe für das Bielefelder Tierheim stand.
Dort ist auch schon klar, wohin das Geld fließen soll. Helmut Tiekötter, der Vorsitzende des Bielefelder Tierschutzvereins, plant aktuell zwei Gruppenhäuser für Hunde am Standort in Sennestadt: „Wir haben diese Art der Haltung schon in einigen anderen Tierheimen gesehen und erfahren können, wie gut sie sich für verhaltensauffällige Hunde eignet. Leider ist es so, dass wir immer mehr Tiere bekommen, die diese Auffälligkeiten haben, weil sie schwer misshandelt wurden und auch nicht an andere Hunde gewöhnt sind. In den separaten Großausläufen halten sie sich gemeinsam auf. Als wetterfeste Unterkunft dienen die geplanten großen Räume. So lernen die Tiere den sozialen Umgang miteinander. Sie können sich miteinander beschäftigen, entwickeln keine Langeweile und werden Stück für Stück sozialisiert. Wichtig ist aber, dass sie auch die Möglichkeit haben sich aus dem Weg zu gehen.“ Leider sind verhaltensauffällige Hunde meist eine lange Zeit im Tierheim, weil sie nicht gut vermittelbar sind. Der Aufenthalt in einem Gruppenhaus ist somit ideal.
Für den Aufbau zweier solcher Gruppenhäuser benötigt das Tierheim insgesamt 10.000 Euro. Dabei werden die Gelder vom Hundeschwimmen helfen. Das Tierheim möchte aber weitere 5.000 Euro für den Aufbau akquirieren. Deswegen wirbt der Bielefelder Tierschutzverein über die Crowd der Stadtwerke Bielefeld Gruppe aktiv um Spenden. Zu jeder abgegebenen Spende tun die Stadtwerke ihrerseits fünf Euro hinzu. Gespendet werden kann bis Mitte Dezember und zwar unter: https://www.bielefeld-crowd.de/