Der beste Straßenbauer Deutschlands kommt aus Lippe

Deutschlands bester Straßenbauer kommt aus Lippe: Manuel Krstoski bei der Gala in Berlin mit IHK-Geschäftsführer Michael Wennemann

DIHK-Präsident Schweitzer und Bundespräsident Steinmeier gratulierten –

Berlin/Lippe- Zum dreizehnten Mal fand in Berlin die jährliche Ehrung der bundesbesten IHK-Azubis statt. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierten.
Schweitzer würdigte die Super-Azubis in seiner Eröffnungsrede: „Sie sind die bundesweit besten Azubis Deutschlands in Ihrem Ausbildungsberuf – und das bei 300.000 Prüfungsteilnehmern. Auf diese herausragende Leistung dürfen Sie stolz sein. Nutzen Sie den Rückenwind dieser Ehrung für Ihren weiteren Lebensweg.“ Das wird auch Manuel Krstoski von der Firma Kemna Bau Andreae GmbH & Co. KG aus Bad Salzuflen tun. Nachdem er bereits als einer der Bestprüflinge in Lippe sowie als Landesbester in Köln ausgezeichnet wurde, erfolgte nun die Krönung in Berlin. Mit 99 von 100 Punkten wurde er als bester Straßenbauer Deutschlands ausgezeichnet. Sein Ausbildungsbetrieb stellt damit bereits zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren den Bestprüfling als Straßenbauer. IHK-Geschäftsführer Michael Wennemann zeigte sich beeindruckt: „Ein toller Erfolg für Herrn Krstoski, aber auch ein Riesenkompliment an sein Ausbildungsunternehmen. Wer innerhalb so kurzer Zeit zweimal den bundesbesten Straßenbauer ausbildet, steht für eine hervorragende Ausbildung im Unternehmen.“
DIHK-Präsident Schweitzer dankte dem Bundespräsidenten und seiner Ehefrau, Elke Büdenbender, für deren großes Engagement für die Berufliche Bildung, insbesondere während der „Woche der Beruflichen Bildung“ im April dieses Jahres. „Sie haben sich während Ihrer Tour durchs Land von der Leistungsfähigkeit und Qualität der Beruflichen Bildung überzeugt. Zugleich haben Sie die Öffentlichkeit auf die enorme Bedeutung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung für unsere Gesellschaft und die Fachkräftesicherung aufmerksam gemacht.“
Schweitzer betonte in seiner Rede die hohe Bedeutung der Prüfer für die Aus- und Weiterbildung. Diese stünden zu oft im Schatten und bekämen zu wenig Wertschätzung, obwohl sie das Rückgrat der Beruflichen Bildung bildeten. „Ohne unsere Tausenden ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern wären unsere duale Ausbildung und die Höhere Berufsbildung nicht möglich. Bei der bevorstehenden Novellierung des Berufsbildungsgesetzes setzen wir uns als IHK-Organisation dafür ein, dass unser Ehrenamt in Zukunft durch weniger Bürokratie belastet wird und wir auch morgen noch genügend Prüfer für ihr verdienstvolles Amt motivieren können.“
Insgesamt gibt es in diesem Jahr 213 Bundesbeste in 205 Ausbildungsberufen.
Rund 1.000 Gäste nahmen an der Preisverleihung teil – neben den Eltern der Besten außerdem Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Berufsschullehrer, Bundestagsabgeordnete sowie Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern. Entertainerin Barbara Schöneberger führte durch die Veranstaltung, die live im Internet übertragen wurde: www.dihk.de/bestenehrung