Der TBV Lemgo II geht mit 10 Neuzugängen in die neue Serie

„Wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben!“

Lemgo (ruko). Mit gleich zehn Neuzugängen, zumeist aus der eigenen Jugend, geht das Team B des TBV Lemgo in die neue Serie. Dem stehen allerdings auch fünf Abgänge gegenüber. Zudem werden zukünftig die TBV-Akteure Lennart Hülsmann (TBV Jugendtrainer), Geronimo König (Meisterschule im Maler-Handwerk) und Mathias Wellmann (TBV Jugendtrainer) TBV-Trainer Benni Rawe vorerst nicht mehr zur Verfügung stehen. 

Die Lemgoer Neuzugänge. Obere Reihe von links: Trainer Benjamin Rawe, Lars Vetter, Denis Igic, Gerrit Hesse, Laurin Sasse und Bereichsleiter Senioren Ingo Sperlich. Untere Reihe von links: Sehmus Tümenci, Ole Kersten, Noel Amir Strate, Muhammed Eyigün, Luka Ciler und Jonas Friesen.

Der TBV geht mit einem 23 Mann starken Kader in die Serie, dabei drei Torhüter. Neu im Team der Lemgoer Luka Ciler (TBV U19, Sturm),  Jonas Friesen (TBV U19, Abwehr), Gerrit Hesse (TBV U19, Abwehr), Denis Igic (TBV U19, Abwehr), Ole Kersten (TBV U19, Sturm), Sehmus Tümenci (TBV U19, Mittelfeld), Muhammed Eyigün (TBV III, Tor), Laurin Sasse (TuS Brake, Mittelfeld), Noel Amir Strate (SG BenHoh, Tor) und Lars Vetter (Mittelfeld), der vom SC Bad Salzuflen zum TBV zurückgekehrt ist. „Ich freue mich besonders darüber, dass vier ehemalige TBV-Jugendspieler sowie sechs Spieler direkt aus der U19 zu uns stoßen. Hier haben wir im Verein dieses Jahr deutlich besser gearbeitet als im vergangenen Jahr und können so von der guten Jugendarbeit profitieren. Mit Connor Wamser wäre sogar noch ein weiterer Jugendspieler dabei gewesen, der aber aus beruflichen Gründen leider erst mal nicht zur Verfügung steht“, freut sich Rawe.

Den Verein verlassen haben Leonard Beer (SV Jerxen-Orbke), Patrick Cöhring (SC Roland Beckum), Noah Dingemann (SG BenHoh), Tim Krüger (VfL Lüerdissen), Yusuf Tümenci (Ziel unbekannt).

 
„Unser Saisonziel ist es am Ende einen gesichertes Mittelfeldplatz zu belegen, mit Abstand zu den Abstiegsplätzen, denn ich erwarte, ähnlich wie in der letzte Saison, dass die halbe Liga gegen den Abstieg spielt. Und da wollen wir nicht zugehören“, so Rawe, der den TuS Asemissen und den TuS Ahmsen die Favoritenrolle auf den Meistertitel zuweist.

„Mehr Konzentration
in der Anfangsphase!“

Als Stärken seines Teams macht Rawe unter anderem den Umstand aus, dass seine Elf in der Lage ist mit frühen Rückständen umzugehen, sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen lässt. „Außerdem sind wir variabel im Toreschießen mit verschiedene Torschützen. Auch bin ich mit der Zweikampfstärke meiner Mannschaft sehr zufrieden“, so Rawe, der sich wünscht, dass ihm und seinen Jungs gelingt in der neuen Saison die Anzahl der Gegentore zu reduzieren, indem seine Mannschaft weniger einfache Ballverluste im Spielaufbau hat und als ganzes Team schneller die Lücken schließt. „Zudem benötigen wir mehr Konzentration in der Anfangsphase“, fordert der Lemgoer Coach.

Wo sieht Rawe seinen Klub in drei Jahren: “Das Ziel sollte es sein, in den nächsten drei Jahren eine feste Konstante in der Kreisliga A zu sein. Die Schwankungen und mögliche Abstiegssorgen wie in meiner Premieren-Saison sollen verschwinden, damit wir weiterhin eine attraktive Adresse für unsere eigenen Jugendspieler sind. Außerdem dürfen sich die jungen Wilden bei uns gerne für die erste Mannschaft empfehlen, sodass wir einen starken Unterbau darstellen”.

Die insider-Prognose: Die Lemgoer können auf ein junges, hungriges Team bauen und sollten mit dem Abstiegskampf eigentlich nichts zu tun haben. Gelingt es Rawe schnell ein Team mit seinen vielen Neuzugängen zu formen, dürfte der TBV in der Lage sein es gegen jeden Gegner in der Liga aufnehmen zu können. Dass gesteckte Saisonziel müsste mindestens erreicht werden. Es könnte aber auch noch eine Menge mehr drin sein.