SC Bad Salzuflen unterliegt dem TuS Leopoldshöhe im Spitzenspiel mit 0:3 (0:1)

Bad Salzuflen (ruko). Verdient, weil einfach galliger, gewann der TuS Leopoldshöhe das Spitzenspiel in der Lemgoer Kreisliga A beim SC Bad Salzuflen mit 3:0-Toren. Damit sind die Martens-Jungs in der Liga weiterhin als einziges Team ungeschlagen und dürften nach diesem Sieg berechtigte Ansprüche auf den Titel haben.

Rassiges Laufduell zwischen SC-Routinier Metin Souk (r.) und Marvin Mathuse.

Der Gast startete von der 1. Minute an sehr ambitioniert in die Partie. Die Löwen agierten bissiger und spielten konsequent das von Trainer Chris Martens gewünschte Pressing, mit dem der SC eigentlich 90 Minuten lang nicht klar kam. Zudem wurden die Schaltstationen im Salzufler Spiel Hakim Aytan, von Daniel Heisler, und Necati Kezer, von Jan-Moritz Reh, effektiv lahm gelegt. Schon nach zwei Minuten ging der Gast durch einen sehenswerten Treffer von Marcel Heisler mit 1:0 in Front. Auch in der Folgezeit ließ der TuS den Cakar-Mannen wenig Spielraum, die aber dennoch zu einigen Möglichkeiten kamen. Die beste hatte davon wohl Kaba, der schon TuS-Keeper Bultmann ausgespielt hatte, dann aber unverständlicherweise das Leder noch vertändelte. Die Leos hatten noch eine gute Kopfballchance durch Julian Wiegand in Hälfte eins zu verzeichnen.

Traumtor von
Gian-Luca Gentile

Wer glaubte, dass der SC nach dem Wechsel zur Attacke blies, sah sich getäuscht. Die Leos kauften den Gastgebern weiterhin klar den Schneit ab, waren einfach williger diese Partie zu gewinnen. In der 52. Minute das 2:0 für den Gast. Torschütze erneut der überragend aufspielende Marcel Heisler. In der 70. Minute wurde dem TuS ein an Gentile verursachter Foulelfmeter zugesprochen, den Reh aber nicht verwerten konnte. Die endgültige Entscheidung in dieser Partie fiel in der 77. Minute. Till Niklas Rogalski tankte sich auf der rechten Seite durch und bediente Gian-Luca Gentile, der das Spielgerät volley nahm und den Ball aus 18 Metern in den Giebel des Salzufler Tores jagte – ein wunderschöner Treffer. Salzuflen gab sich auf und die Leos hätten diese Partie sogar noch höher gewinnen können, konnten in der Folgezeit aber beste Möglichkeiten nicht nutzen.

„Wir haben von der ersten bis zur letzten Minuten an das bessere Team gestellt, hätten die Partie allerdings früher entscheiden müssen. Ich denke, nachdem wir nun gegen alle Spitzenteams mehr als nur mithalten konnten, sollten wir in der Lage sein oben mitzuspielen“, so ein äußerst zufriedener TuS-Coach Chris Martens nach der Partie.

Berichte über die weiteren Spiele des Spieltags in den Lemgoer Fußball-Kreisliga A und Vorberichte in der aktuellen Ausgabe der Lippischen Wochenschau/sportinsider. Jeden Donnerstag im Zeitschriftenhandel, Kiosk und vielen Tankstellen erhältlich.