Dreharbeiten für neuen Paderbornfilm

Im Stadt- und Kreisarchiv Paderborn –

Filmautorin Andrea Wirtz (rechts) und Kamerafrau und Cutterin Judith Kreutzberg bei der Einstellung der Kamera für die Filmaufnahmen im Stadt- und Kreisarchiv Paderborn.

Paderborn. In enger Zusammenarbeit mit dem LWL – Medienzentrum für Westfalen produziert das Stadt- und Kreisarchiv Paderborn einen Film über Veränderungen im Stadtbild der 1920er Jahre bis zum Wiederaufbau Mitte der 1950er Jahre. Nicht zu kurz kommen aber auch die jeweiligen historischen Umstände, da sie unmittelbaren Einfluss auf die Baugeschichte ausüben. Die aktuellen Dreharbeiten zum Film wurden nun abgeschlossen.
Die Bochumer Filmautorin Andrea Wirtz sichtete das historische Filmmaterial, das sich im Stadt- und Kreisarchiv befindet, und entwickelte hieraus ein Drehbuch. Bereichert werden die Paderborner Aufnahmen mit dem Film „Use Liburges“ über das Liborijubiläum 1936 und einigen Sequenzen aus den Sammlungen des LWL – Medienzentrums. Zahlreiche Fotografien, wiederum aus dem Stadt- und Kreisarchiv, ergänzen die bewegten Bilder. Fünf Zeitzeugen und Experten für die Paderborner Baugeschichte erläutern die Film- und Fotoszenen: Gerda Böddeker (1936), Heinz Claes (1931) und Jost Wedekin (*1935) sind als Zeitzeugen zu sehen und zu hören. Die Architekturspezialisten Dr. Heinrich Otten vom LWL-Denkmalamt, Autor der Paderborner Denkmaltopografie, und Klaus Hohmann, Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zur Baugeschichte, stellten sich ebenfalls für Interviews zur Verfügung. Die Dreharbeiten im Stadt- und Kreisarchiv sind nun abgeschlossen, sodass es an den Schnitt gehen kann. Im Frühjahr 2019 soll der Film im Historischen Rathaus erstmalig vorgeführt werden und auf DVD erscheinen.