E – Roller in BI buchen

Sie sind klein, retro und ziemlich leise – die E-Roller von mo-Biel. Ab August werden sie auf den Bielefelder Straßen unterwegs sein. In diesem Jahr wird es erst einmal 15 E-Roller ge-ben. Sollte das Konzept gut bei den Bielefeldern ankommen, werden für das kommende Jahr noch weitere elektrische Flitzer angeschafft. Martin Uekmann, moBiel-Geschäftsführer, freut sich das Projekt bald auf der Straße sehen zu können: „Wir sind sehr gespannt wie das Konzept ankommt und freuen uns natürlich auch über jedes Feedback, das wir bekommen, damit wir das E-Roller-Sharing in Bielefeld weiterentwickeln können. Um die Verkehrswende zu schaffen, brauchen wir in Zukunft immer neue Ideen und da ist moBiel der richtige An-sprechpartner.“

Das Buchen der Roller wird ganz einfach über die „flowBie-App“ möglich sein. Die E-Roller stammen von der Firma Kum-pan electric und sind in einem 50er-Jahre-Retrolook gehalten. In jedem Roller sind jeweils zwei Helme in unterschiedlichen Größen sowie Hygienehauben vorhanden, so dass sich nie-mand dafür extra einen eigenen Helm anschaffen muss.

moBiel-Geschäftsführer Martin Uekmann fährt den E-Roller schon mal Probe. Cornelia Christian, Friedhelm Rieke und Pro-jektleiterin Sarah Bicker gefällt’s.

Car-Sharing müssen die Roller nicht an einer bestimmten Stelle abgestellt werden. Damit die Roller allerdings nicht zu weit außerhalb für den nächsten Kunden geparkt werden, gibt es in diesem Jahr einen Radius innerhalb dessen die Nutzer ihre Fahrt beenden müssen. Dieser erstreckt sich entlang der Grenzen der Stadtteile Dornberg, Schildesche, Heepen, Stieghorst und Gadderbaum. Im Süden von Bielefeld ist das endgültige Abstellen nicht möglich. Cornelia Christian, Geschäftsbereichsleiterin Kundenmanagement bei moBiel: „Andere Städte haben bereits die Erfahrung gemacht, dass die Roller in einem sehr dicht besiedelten Gebiet bleiben müssen, damit genug Personen auch die Chance haben, einen freien Flitzer für sich zu finden. Aber mit der Zeit wird sich zeigen, wie das Konzept aufgeht und eventuell expandieren wir dann auch noch in andere Stadtteile.“ Fahren kann man die Roller natürlich so lange, wie sie den Nutzer tragen. Fährt ein Bielefelder damit nach Sennestadt, um dort etwas zu erledigen, kann er ihn zu einem niedrigen Tarif dort parken und wieder zurückfahren. Solange er sich allerdings außerhalb des „Heimatgebiets“ des Rollers befindet, muss weiter gezahlt werden und ein endgültiges Abstellen ist nicht möglich. Die Akkus der E-Roller schaffen bis zu 180 Kilometer. Über eine Software wird Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von moBiel gemeldet, wenn ein Akku droht leer zu werden. Diese fahren den Roller dann an und tauschen den Akku aus. So soll gewährleistet sein, dass die Roller möglichst ohne Unterbrechung genutzt werden können.

Konditionen für den flowBie-E-Roller
– für die Pilotphase: Anmeldung 9,90 Euro, inklusive 20 Freiminuten
– Fahren 19 Cent pro Minute
– Parken 9 Cent pro Minute
– Tagespreis 19 Euro

moBiel-Geschäftsführer Martin Uekmann fährt den E-Roller schon mal Probe. Cornelia Christian, Friedhelm Rieke und Projektleiterin Sarah Bicker gefällt’s.