(v.l.): Der stellvertretende Bürgermeister Martin Pantke, der Geschäftsführer vom Nahverkehrsbund Paderborn / Höxter (NPH) Siegfried Volmer, der Geschäftsführer vom VerkehrsVerbund OstWestFalenLippe (VVOWL) Stefan Honerkamp sowie Achim Oberwöhrmeier von der kommunalen Verkehrsgesellschaft Lippe mbH, Radverkehrsplaner Arne Schubert vom Straßen- und Brückenbauamt der Stadt Paderborn und Daniela Niestroy-Althaus vom Zukunftsnetz Mobilität NRW präsentieren das Maskottchen der Europäischen Mobilitätswoche, “Edda”.

Fachtagung zum Radverkehr in Paderborn –

OWL. Die Förderung des Radverkehrs beschäftigt ganz Ostwestfalen-Lippe, daher begrüßte Paderborns stellvertretender Bürgermeister, Martin Pantke, jetzt das diesjährige Mobilitätsforum OWL des Zukunftsnetz Mobilität NRW in Paderborn. Bei der Fachtagung, die durch die Koordinierungsstelle Ostwestfalen-Lippe des Zukunftsnetz Mobilität NRW organisiert wurde, stand der Radverkehr im Fokus. Bürgermeister und Mitarbeiter der Kommunen aus ganz OWL konnten sich über verschiedene Radfahr-Projekte informieren und austauschen.

Zahlreiche Teilnehmer haben sich am Hauptbahnhof in Paderborn getroffen und sind gemeinsam mit dem Fahrrad zum Veranstaltungsort in das Hotel Aspethera Paderborn geradelt. Nach einer kurzen Begrüßung des stellvertretenden Bürgermeisters Martin Pantke und der Leiterin der Koordinierungsstelle Ostwestfalen-Lippe, Daniela Niestroy-Althaus gab es verschiedene Impulsvorträge mit anschließenden Diskussionen zum Thema Radverkehr.

Über 60 Teilnehmer informierten sich unter anderem über das REGIONALE 2022-Projekt „Radnetz OWL“, über Fahrradabstellanlagen mit einem einheitlichen Zugangssystem für ganz OWL und viele weitere Beispielprojekte in der Region. Da der Radverkehr auch ein zentrales Thema für die Stadt Paderborn ist, berichtete Radverkehrsplaner Arne Schubert vom städtischen Straßen- und Brückenbauamt innerhalb der Diskussionsrunde von den Erfahrungen der Stadt Paderborn in Sachen Radverkehr: „Bei unserem Hauptroutenprojekt in Paderborn sollen gezielt Pendlerrouten für die Radfahrenden zwischen der Innenstadt und den Ortsteilen optimiert werden. Dabei werden beispielsweise Vorrangregelungen eingesetzt, um den Radverkehr zu beschleunigen“, erklärt Arne Schubert.
Beispiele zu Velorouten der Stadtregion Münster und ein Vortrag zum Thema „Lust auf Fahrrad“, einer Kommunikationsaktion aus Hannover rundeten das Programm ab.
Die Koordinierungsstelle Ostwestfalen-Lippe des Zukunftsnetz Mobilität NRW mit Sitz beim Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter organisiert unter anderem den kommunalen Austausch und unterstützt die Kommunen vor Ort bei der Umsetzung eines effizienten und klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes. Hierzu findet jährlich unter anderem das Mobilitätsforum OWL statt. Ziel des Forums ist es, die gewonnenen Erfahrungen aus neuen Mobilitäts-Projekten auf kommunaler Ebene auszutauschen, damit mit neuen Ideen die vorhandene Verkehrsinfrastruktur effizienter und nachhaltiger genutzt werden kann. Darüber hinaus können sich die Mitarbeiter der Kommunen in einem Lehrgang zu Mobilitätsmanagern ausbilden lassen und somit in ihrer Verwaltung Projekte und Maßnahmen zur Mobilität fachbereichsübergreifend anstoßen und umsetzen. Bereits über 170 Mitgliedskommunen und insgesamt 150 ausgebildete Mobilitätsmanager hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW bereits zu verzeichnen.