Freude auf´s Derby!

Freut sich auf das anstehende Lipper-Derby gegen Hörstmar: SG-Trainer Matthias Wölk.

Wellensiek (ruko). Super zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs zeigte sich Hörstmar-Liemes Coach Matthias Wölk nach dem 0:0 beim Spitzenteam des VfR Wellensiek: „Wir haben uns hier klasse verkauft und nehmen diesen Bonuspunkt natürlich sehr, sehr gerne mit“, so ein hocherfreuter Wölk.

Wellensiek über die 90 Minuten sicherlich mit mehr Spielanteilen, doch die SG präsentierte sich äußerst aufmerksam im Defensivverhalten und hatte zudem einen Roman Spiel in Kasten, der dann da war, wenn es einmal brenzlig wurde. Wenig Chancen hüben wie drüben sind aus dem ersten Spielabschnitt zu vermelden. In der 28. Minute hatte SG-Akteur Dennis Axt die Chance zum Führungstreffer für die Gäste auf dem Fuß. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann Glück für die Gäste, als ein Schuss des VfR nur an den Pfosten klatschte.

Auch nach dem Wechsel fand der VfR selten ein probates Mittel, um die SG richtig unter Druck zu setzen, konnte sich nur sporadisch Chancen erspielen. Chancen auf den Siegtreffer hatte aber auch die SG. Allerdings konnten diese Erdem und Pries nicht nutzen. Es blieb beim wohl gerechten Remis.

 

Der nächste Spieltag:

„Danach darf Miron
alles gewinnen!“

Am kommenden Sonntag freut sich Matthias Wölk auf das anstehende Lipperderby daheim gegen den TSV Oerlinghausen, zumal er auch mit TSV-Coach Miron Tadic gut befreundet ist. „Trotz alle dem, dieses für uns wichtige Spiel wollen wir auf jeden Fall gewinnen, hätten so neun Punkte Vorsprung auf den TSV. Danach darf Miron dann gerne alle seine Spiele gewinnen“ so Wölk, der nach dem Match auf jeden Fall mit seinem Co Robert Maros, dessen Vater Ivan und Miron Tadic essen gehen wird. Natürlich geht’s mit der kroatischen Connection in ein Balkanrestaurant in Lemgo. In personeller Hinsicht hat Wölk zurzeit weniger Probleme. Auch Arno Warkentin hat sich wieder gesund gemeldet. Er flog schon einen Kurzeinsatz im Spiel in Wellensiek.

Der insider-Tipp: Es ist davon auszugehen, dass Wölk seinem Kumpel Miron Tadic „Schmerz“ bereiten könnte, doch gerade in Lipperderbys sind die Bergstädter heiß. Tendenz: Unentschieden.

 

 

 

“Umstrittener Elfmeter” stellt das Spiel auf den Kopf

 

 

Hörstmars nächster Gegner Oerlinghausen kassierte am 11. Spieltag eine unglückliche 1:3-Heimniederlage im wichtigen Spiel gegen den bis dato punktgleichen SV Avenwedde.

 

Der Gastgeber aus Oerlinghausen verzeichnete nach gut zehn Minuten eine große Gelegenheit, bekam laut Trainer Miron Tadic danach “nicht mehr viel auf die Reihe.” Die Gäste beherrschten zunehmend die Partie und gingen verdient durch Alexander Bauer in Führung (38.). Mit einem 0:1 ging es in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel begann der TSV Oerlinghausen erneut sehr forsch. Ben-Albert Mehmeti konnte in der 49. Spielminute den Rückstand egalisieren. In Folge die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft, auch der TSV-Coach sah “einige Chancen, die wir uns erarbeitet haben, aber leider zu überhastet vergeben”. Es sollte bis zur 68. Spielminute dauern, ehe es die nächsten gab, jedoch wiederum aus Sicht der Gäste aus Avenwedde. Mert Bozkurt verwandelte zum 1:2. “Ein fragwürdiger Elfmeter, der das Spiel völlig auf den Kopf stellte”, moniert Tadic und fuhr fort, “sämtliche Entscheidungen des Herrn Schiedsrichter in der Folgezeit ließen uns nicht mehr zurückkommen.” Eine gelb-rote Karte für den TSV in der 80. Spielminute ließ das Spiel bereits vorentscheiden, ehe Berat Bozkurt seinen zweiten Treffer an diesem Tag markierte (85.) und den Deckel drauf machte.

Der nächster Spieltag:

Schweres Spiel gegen die SG

Am 12. Spieltag gastiert der TSV Oerlinghausen beim starken Aufsteiger SG Hörstmar/Lieme. Miron Tadic ist jedoch voller Vorfreude. “Auf den nächsten Spieltag freue ich mich sehr, da dort viele Freunde spielen und mit Matthias Wölk ein guter Trainer auf der Bank sitzt.”

Insider-Tipp: Es wird ein sehr schweres Spiel für die Tadic-Elf. Der TSV muss auf ein Remis hoffen.