Heimische Landwirtschaft wirbt mit Radiospot

Hörbar im Radio: Noch bis zum 3. Oktober werben die hiesigen Bauern im Kreis Lippe mit einem Radiospot für ihre Branche und heimische Lebensmittel.

Vorsitzender Hagedorn: „Wir möchten alle Altersgruppen erreichen.“

Lippe. Hörbar im Radio: Noch bis zum 3. Oktober werben die hiesigen Bauern im Kreis Lippe mit einem Radiospot für ihre Branche und heimische Lebensmittel. Drei Wochen lang ist der Hörfunk-Spot bei Radio Lippe zu hören sein. „Mit dem Spot möchten wir für unsere Erzeugnisse und für mehr Verständnis für unser Tun werben“, erläutert der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Lippe Dieter Hagedorn. „Wir möchten die Welt der heutigen Landwirtschaft denjenigen öffnen, die sich sonst nicht oder nur am Rande mit ihr beschäftigen.“

Alle Generationen

„Es besteht leider viel Unwissenheit, viele Menschen haben nur noch wenig Bezug zur landwirtschaftlichen Erzeugung“, sagt Hagedorn. „Wir wollen das Thema Landwirtschaft bei den Verbrauchern präsent machen, über unsere Lebensmittel, Arbeit und die Bedeutung des grünen Berufszweiges informieren.“ So lautet der Radiospot: „Wir Landwirte in Lippe arbeiten verantwortungsvoll, der Tradition verpflichtet und nachhaltig aus Überzeugung – natürlich mit richtig viel Leidenschaft! Eure Bauern und Bäuerinnen in Lippe.“ Die Bauern und Bäuerinnen möchten hiermit auf eine sympathische Art alle Altersgruppen, jung und alt, erreichen, so Hagedorn.

Heimische Höfe Herzstück der Region

Die landwirtschaftlichen Höfe seien Herzstück und Gesicht des ländlichen Raums. Ohne sie wäre der Kreis Lippe, Ostwestfalen-Lippe und Deutschland ärmer“, erläutert der Vorsitzende. „Mit Hingabe und Verantwortung stehen wir hinter unserem Beruf und unseren Produkten. Wir erzeugen hochwertige Nahrungsmittel mit höchsten Standards, die es auf der Welt gibt.“ Die Höfe würden seit vielen Generationen von Familien geführt. Das seien Familien, die auf den Höfen tagtäglich gemeinsam mit ihren Tieren leben, führt der Vorsitzende aus und weiter: Der Beruf, der wohl zu den ältesten Professionen der Welt gehöre, unterliege allerdings wie alles der Veränderung: „Wie in anderen Wirtschaftszweigen, fand und findet auch in der Agrarwirtschaft ein enormer Wandel statt, die ja so gerne mit Idylle und romantischen Vorstellungen verbunden werde“, erklärt Hagedorn. Nichts auf der Welt bleibe stehen, auch nicht in der Landwirtschaft „Wir Bäuerinnen und Bauern wissen um Veränderungen, doch sie müssen machbar sein und gemeinsam mit uns geschehen. Gerne gehen wir auf die Wünsche der Verbraucher ein, das muss dann aber auch an der Ladentheke umgesetzt werden. Das sei aber leider oft nicht der Fall.