Blomberg. Am Wochenende wird die HSG Blomberg-Lippe wieder in der Handball Bundesliga Frauen gefordert sein. Gegen den starken Aufsteiger Handball Luchse Buchholz 08-Rosengarten erwartet die Blombergerinnen am Sonntagnachmittag ein schweres Auswärtsspiel. Ab 16:00 Uhr möchten HSG-Kapitänin Laura Rüffieux und Co. dennoch die zwei Punkte aus der Nordheidehalle in Buchholz entführen.

Laura Rüffieux und die HSG sind am Sonntag bei Aufsteiger HL Buchholz 08–Rosengarten zu Gast.

„Das wird alles andere als eine leichte Aufgabe für mein Team“, ist sich HSG-Trainer Steffen Birkner schon vor dem Anwurf bewusst. „Als Aufsteiger verfügen die Luchse über einen starken und breiten Kader, der definitiv die Möglichkeit hat, sich in der 1. Liga zu halten. Mit dem Sieg gegen Bad Wildungen haben sie dies am 3. Spieltag bereits unter Beweis gestellt“, so Birkner. Der 24:20-Sieg gegen Bad Wildungen ist jedoch bislang der einzige Erfolg der Luchse in der bisherigen Spielzeit. Während Dortmund (21:34) und Thüringen (22:33) den Niedersachsinnen klar die Grenzen aufwiesen, folgten gegen Bensheim/Auerbach (25:27) und den VfL Oldenburg (21:25) knappe Niederlagen, bei denen das Team von Luchse-Trainer Dubravko Prelcec jeweils einen harten Kampf ablieferte. Auf diesen macht sich auch Birkner gefasst: „Die Luchse verfügen über zahlreiche Spielerinnen mit Bundesligaerfahrung, haben sich zudem mit zwei Spielerinnen aus dem Ausland verstärkt und auch die jungen Spielerinnen machen ihre Sache bislang mehr als ordentlich. Mit der Verpflichtung von Jessica Oldenburg ist zuletzt noch einmal ein super Transfer gelungen. Wir werden von der ersten Sekunde an hellwach sein müssen.“ Erfolgreichste Werferin bei den Hausherrinnen ist die erst 23-jährige Marleen Kadenbach mit bislang 24 Treffern. Mit 2:8 Punkten liegt das Team derzeit auf dem 14. Rang. Um am Wochenende als Sieger vom Feld zu gehen, verlangt Birkner von seinem Team einen geduldigen Auftritt und großen Einsatz: „Gegen die hohe Körperlichkeit und variable Abwehr des Gegners müssen wir flexible und immer wieder neue Lösungen finden, um das Bollwerk zu durchbrechen. Sicherlich müssen wir uns im Vergleich zum Thüringen-Spiel auch mit Blick auf die Effektivität wieder deutlich steigern. Wir wollen die zwei Punkte aber auf jeden Fall mit nach Hause nehmen!“, so die Marschrichtung des Trainers.

Zu einem Wiedersehen kommt es am Sonntagnachmittag mit Kim Berndt. Die Rückraumspielerin war von 2006 bis 2014 Teil der HSG-Familie und sicherte sich mit der A-Jugend 2008 die Deutsche Meisterschaft. Zwei Jahre später unterschrieb sie einen Bundesligavertrag bei der HSG, ehe sie vier Jahre später nach Koblenz wechselte.

Geleitet wird das Spiel am Sonntag vom Schiedsrichterinnengespann Jennifer Eckert und Maria Ludwig. Die Begegnung wird wie gewohnt im kostenlosen Livestream auf Sportdeutschland.TV zu sehen sein.