Intensiv aber ohne Höhepunkte

Eine Szene mit Symbolcharakter. Im Spiel des TBV gegen den SCB schenkten sich beide Mannschaften nichts, wie dieser Zweikampf zwischen Salzuflens Torschützen Jan Ehlert (l.) und Patrick Kötter unterstreicht.

Lemgo (ruko). Wie schon im Hinspiel, beim 2:2, teilten sich auch im Rückspiel die Mannschaften vom TBV Lemgo und vom SC Bad Salzuflen die Punkte. In einer von beiden Seiten, allerdings ohne große Höhepunkte, intensiv geführten Partie trennten sich die Kontrahenten mit 1:1-Unentschieden.


Physisch beide Teams topfit. Über die 90 Minuten wurde von keiner Partei ein Quadratzentimeter Boden hergeschenkt, so dass Spiel auch oft von kleinen Nickligkeiten geprägt. Ein Fußball-Leckerbissen sprang so dabei nicht heraus. Allemal Taktikfreunde konnte Gefallen an den ersten 45 Minuten finden, in denen sich keine der beiden Mannschaften, bei Vorteilen für den SCB, zwingende Torchancen herausspielen konnte.


Vorteile für die Gäste auch in Hälfte zwei und in der 78. Minute hatte Salzuflens Azad Aytan die Riesenchance zum 1:0 auf dem Fuß, doch er traf nur den Pfosten. Zwei Minuten später war es der zur Pause eingewechselte Louis Hagemann, der für Alexander Erhardt in Spiel gekommen war, der zum 1:0 für den TBV traf. Der SC erhöhte nun noch mal den Druck und es war der Ex-Lemgoer Jan Ehlert, der in der 88. Minute zum verdienten 1:1 für den SCB traf.


„Am Ende ein glücklicher Punkt für uns. Der SC war heute griffiger als wir. Mein Team hat ihr Spiel nicht durchbekommen, was auch an der teilweise harten Gangart des Gegner lag. Doch das gehört zu Fußball dazu und wir müssen in solchen Spielen mehr dagegenhalten. Wir müssen daraus unsere Lehren ziehen“, so TBV-Trainer Matthias Wölk.

 

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