Keine größeren Corona-Verstöße

Himmelfahrt und Bollerwagen, das gehört eigentlich zusammen wie Ostern und Ostereier. Doch in diesem Jahr war alles anders: In Nordrhein-Westfalen blieben die Wagen meist in der Garage.

Vatertag in Köln
Zwei Freunde feiern mit ihrem Bollerwagen und Bier den Vatertag. Foto: Roberto Pfeil/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw)

Ohne die Clique bringt der Bollerwagen wenig: Angesichts der Corona-Beschränkungen haben in Nordrhein-Westfalen am Feiertag trotz schönstem Frühlingswetter kaum Vatertags-Touren stattgefunden. Corona-Verstöße beobachtete die Polizei nicht.

Ministerpräsident Armin Laschet twitterte am Abend: «Dank an alle Nordrhein-Westfalen, die auch am heutigen Feiertag bei traumhaftem Wetter verantwortlich unterwegs waren. Seit Wochen sinken die Neuinfektionen. Dies ist das Verdienst aller,die besonnen und eigenverantwortlich handeln, auch ohne Lockdown.»

Beim Spaziergang einen Bollerwagen hinter sich her zu ziehen, das an Himmelfahrt zwar laut aktueller Schutzverordnung erlaubt – die typischen Vatertags-Touren mussten trotzdem coronabedingt ausbleiben: Die wegen der Pandemie verfügten Kontaktbeschränkungen galten auch am Feiertag. Es durften sich maximal die Mitglieder von zwei Haushalten treffen, also zwei Familien, Paare, WGs oder Einzelpersonen.

Auch in der Landeshauptstadt habe es ebenfalls kaum «typisches Vatertagsgeschehen» gegeben, so ein Polizeisprecher. «Es gab keine nennenswerten Exzesse.» Zwar sei bei dem schönen Wetter viel los gewesen in der Stadt – allerdings haben die meisten Menschen dabei versucht, Abstand zu halten.