Kemena bleibt ein Voßheider

Nicht viele können ihn aufhalten: Robin Kemena vom FC Don/Voß, der in dieser Saison schon 20 Mal getroffen hat, wird dem Klub, egal in welcher Liga der FC spielen wird, auch in der kommenden Serie die Treue halten.

Lemgo (ruko). Schwerstarbeit steht für die Kicker in der Lemgoer Fußball-Kreisliga A an, die innerhalb von vier Tagen gleich zweimal ran müssen. Zunächst steht am heutigen Donnerstag ein Nachholspieltag an, dabei sind acht Partien angesetzt. Am kommenden Sonntag steht dann der 24. Spieltag in der Liga auf dem Plan.

FC: Fast alle haben ihre Zusage gegeben

Die Meisterschaft in der Liga A dürfte nach den jüngsten Patzern vom TuS Ahmsen zwar noch lange nicht zu Gunsten der SG Hörstmar-Lieme entschieden sein, doch die Chancen für Wölk-Mannen auf den Titel, die jetzt fünf Punkte Vorsprung auf die Ahmser haben, dürften nicht schlecht stehen. Damit das so bleibt fordert SG-Coach Matthias Wölk am heutigen Donnerstag einen Heimerfolg gegen den FC Don/Voß ein. Die SG wird den Gegner keinesfalls unterschätzen, ist gewarnt, schließlich konnte der FC dem TuS Ahmsen beim 3:2-Erfolg gleich drei Zähler abknöpfen. „Zudem steht der FC mit dem Rücken zur Wand, muss punkten“, warnt Wölk sein Team, dass sicherlich auf den ein oder anderen Schichtarbeiter verzichten muss. FC-Trainer Ralf Ackmann muss seinen Goalgetter Robin Kemena ersetzen, der sich die Rote Karte im Spiel gegen Schötmar eingefangen hat. Bleibt der Trost für Ackmann, dass Kemena sein Bleiben beim FC, egal in welcher Klasse er in der kommenden Serie spielt, zugesagt hat. Auch fast alle anderen Spieler haben schon jetzt ihre Zusage für die nächste Spielzeit geben. Bennet Fiedler wird sich allerdings dem VfL Lüerdissen anschließen. Hinter dem Verbleib von Dominik Linnenbrügger steht noch ein Fragezeichen. „Wir planen natürlich zur Zeit in alle Richtungen, freuen uns aber, dass fast alle Spieler dem Klub die Treue halten“, so Ralf Ackmann.

Pyka operiert

Im Kampf um den Titel hat der TuS Ahmsen sich sicherlich noch nicht aufgeben, doch man weiß im Ahmser Lager, dass es jetzt schwer werden wird, an der SG noch vorbeizuziehen. „Wir werden am Ball bleiben, zumal wir mindestens Platz zwei am Ende der Serie inne haben wollen“, so TuS-Abteilungsleiter Lothar Köhnemann vor der heutigen Partie beim TSV Oerlinghausen II. Ahmsen muss weiterhin auf seinen Keeper Bengt Pyka verzichten, dem nach seinem Zusammenprall im Spiel gegen Voßheide zwei Metallplatten (Jochbein und Augenhöhle) eingesetzt werden mussten. „Ich denke, wir werden ein schönes Spiel am Kalkofen sehen. Hier treffen zwei spielstarke Mannschaften aufeinander“ so Köhnemann weiter. Die Oerlinghausener wollen tunlichst die dritte Niederlage in Folge verhindern.

Weiter stark um den Klassenerhalt zittern muss der TuS Brake, der bei der SG Bentorf-Hohenhausen zu Gast ist. „Wir müssen jetzt unbedingt punkten, denn ich denke, dass in dieser Saison mindestens drei Teams absteigen werden. Das heißt, wir müssen am Ende mindestens Platz 13 belegen“, ist Brakes Coach Axel Wehmeier bewusst, der auf Sohnemann Norman verzichten muss, der sich eine Zerrung zugezogen hat. Auch der A-Jugendliche Marvin Laube wird fehlen. Bei ihm steht eine Knie-OP an. Die SG will nach der Niederlage in Leopoldshöhe nun unbedingt wieder einen Dreier einsacken.

TSV: Alle Spieler bleiben

Der TuS Lüdenhausen, der in den vergangenen Partien sowohl gegen den TBV Lemgo II wie auch gegen Ahmsen überraschen konnte, ist heute beim TSV Kirchheide zu Gast. Für TuS-Trainer Tim Schauf ein Match in dem am besten dreifach gepunktet werden muss. Dagegen hat natürlich TSV-Obmann Gerry Zachert etwas: „Die drei zu vergebenen Punkte müssen am Platz bleiben, denn ich denke, dass man in dieser Serie mindestens 37 Punkte braucht, um auf der sicheren Seite zu sein“. Für die nächste Saison kann Zachert Positives vermelden: alle Spieler haben ihr Bleiben zugesagt.

Richtig unten reingerutscht ist der TSV Schötmar, der beim TBV Lemgo II zu Gast ist. Keine einfache Partie die da auf TSV-Spielertrainer Mithat Bozkurt wartet, spielt der TBV doch gerade daheim stark auf. Bozkurt hofft, dass seine Spieler den Ernst der Lage erkannt haben und in Lemgo zumindest punkten.

Schulze entspannt

Wohl keine allzu großen Sorgen um den Ligaerhalt muss sich der TuS Leopoldshöhe machen, der den TuS Lipperreihe erwartet. Bis auf den urlaubenden Sielemann sind die Leos komplett. „Wir wollen drei Punkte aus diesem Match mitnehmen“, so ein selbstbewusster Leo-Coach Sebastian Brosch. Aus dem Schneider dürfte auch der TuS Lipperreihe sein. „Für mich ist es natürlich entspannend, dass wohl beide Klubs nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben werden und ich denke, wir werden ein gutes Spiel sehen“, so Lipperreihes Coach Carsten Schulze, der ja bekannterweise das Amt des Obmanns in der kommenden Serie beim TuS Leopoldshöhe übernehmen wird.

Nachlegen will der VfL Lüerdissen, der am vergangenen Spieltag gegen Oerlinghausen II endlich den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren konnte. Die Lüerdisser sind heute an der B1 beim TuS Sonneborn zu Gast und der will unbedingt punkten, um nicht weiter in die gefährdete Zone abzurutschen.

Auf Wiedergutmachung pocht Aspes Trainer „Bonzo“ Meier, der im anstehenden Spiel gegen LaSi die Heimniederlage gegen Leopoldshöhe vergessen machen möchte. Für die Asper zählt in diesem Spiel nur ein Sieg. LaSi will sich auf seiner Abschiedstournee weiter gut verkaufen und hofft auf eine Überraschung.

 

 

 

Nachholspieltag, Donnerstag, 26. April

TuS Sonneborn – VfL Lüerdissen
SV Werl-Aspe – FC LaSi
TSV Kirchheide – TuS Lüdenhausen
Oerlinghausen II – TuS Ahmsen
TuS Leopoldshöhe – TuS Lipperreihe
SG Hörstmar/L. – FC Don/Voß
TBV Lemgo II – TSV Schötmar
SG Bentorf/H. – TuS Brake

24. Spieltag, Sonntag, 29. April

SV Werl-Aspe – Oerlinghausen II
SG Bentorf/H. – SG Hörstmar/L.
TuS Leopoldshöhe . TSV Kirchheide
FC DonVoß – VfL Lüerdissen
TuS Lüdenhausen – TSV Schötmar
FC LaSi – TuS Ahmsen
TuS Lipperreihe – TBV Lemgo II
TuS Brake – TuS Sonneborn

Nachholspiel, Dienstag, 1. Mai

SG Bentorf/Hohenhausen – TSV Oerlinghausen II (15 Uhr)