Klimaneutrale Klassenfahrten

Christoph Knobloch, CTS

Steigende Nachfrage nach klimaneutralen Klassenfahrten.

Die CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH bringt Reisen und Klimaschutz in Einklang: Das Unternehmen aus Lemgo bietet schon seit 2018 klimaneutrale Gruppen- und Studienreisen an. Aktuell verzeichnet CTS eine deutlich steigende Nachfrage von Schulen, die nachhaltige Klassenfahrten durchführen wollen. “Seit dem Frühjahr kommen verstärkt Lehrer auf uns zu und fragen klimaneutrale Klassenfahrten an”, sagt Christoph Knobloch, Geschäftsführer der CTS. Sie alle verweisen auf ein deutlich gestiegenes Bewusstsein für Nachhaltigkeits- und Klimafragen unter den Schülern. „Die Fridays-for-Future-Bewegung hat offenbar zu einer weiteren Sensibilisierung beim Thema Umweltschutz beigetragen.“ CTS führt die angebotenen Reisen bereits seit 2018 ausnahmslos mit klimaneutraler Beförderung durch. Seinerzeit blieb das innovative Angebot jedoch ohne nennenswerte Resonanz.
„Das hat sich in den vergangenen Monaten deutlich geändert. Unsere Kunden fragen verstärkt nach klimaneutralen Reisen“, betont Knobloch. „Wir bieten diese Leistung als einer der ersten Reiseveranstalter ohne jeglichen Aufpreis.“ Für jeden Kilometer, den die Reisenden mit CTS zurückliegen, erfolgt eine Kompensation über den Erwerb von CO₂-Minderungsrechten. Auf diesem Weg investierte das Unternehmen im vergangenen Jahr eine sechsstellige Summe in Klimaschutzprojekte. CTS beförderte 2018 rund 200.000 Menschen in 6.000 Gruppen.

Die durch Beförderungsleistungen entstehenden CO₂-Emissionen kompensiert CTS über das Projektportfolio der KlimaInvest Green Concepts GmbH. Die unterstützten Projekte sind offiziell registriert, folgen den Regularien des Kyoto-Protokolls und entsprechen den strengen Anforderungen der unabhängigen und gemeinnützigen Verified Carbon Standard Association (VCS). Die Ausstellung und Entwertung der CO₂-Emissionsrechte wird über geprüfte internationale Register durchgeführt und offiziell bestätigt.

„Zugleich ist es uns als auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Unternehmen wichtig, dass die Projekte auch ökologische und soziale Aspekte abdecken“, erläutert Knobloch. Bei einem der unterstützten Projekte im Amazonasgebiet beispielsweise werden nicht nur 90.000 Hektar Regenwald geschützt: 100 Familien aus der Region erhalten Unterstützung bei der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder.