Kreisliga A: Lüerdissen geht mit einem 20 Mann starken Kader in die Serie

„Hoffen eine stabile, ruhige Saison spielen zu können!“

Lemgo/Lüerdissen (ruko). Mit einer Kadergröße von 20 Spielern geht A-Ligist VfL Lüerdissen in die neue Spielzeit, die hoffentlich Anfang September beginnen wird. Bescheiden geben sich die Lemgoer Vorstädter was ihre Zielsetzung betrifft. Ein Platz im Oberen Mittelfeld, zwischen 6 und 8 soll am Ende herausspringen.

Drei Neue im Team

Drei externe Neuzugänge haben die Neuzugänge haben die Lüerdisser zu vermelden. Keeper Andre Tappe kommt von der SG Hörstmar-Lieme, Mittelfelder Norman Wehmeier konnte vom TuS Brake losgeeist werden und Tim Krüger (Mittelfeld) hat sich vom TBV Lemgo den Lüerdissern angeschlossen. Dem stehen mit Marcel Seegebrecht (FC Exter) und Luca Sievert (TuS Ahmsen) zwei Abgänge gegenüber. „Da uns nur 2 Spieler aus der ersten Mannschaft verlassen haben und wir dies, denke ich, kompensieren konnten, haben wir doch eine gut eingespielte Truppe. Dies kann in einem Jahr, wo keiner weiß, wie das Ganze läuft, wichtig sein. Die Mannschaft kennt sich, die Neuzugänge sind schnell integriert, so dass wir hoffen, eine stabile, ruhige Saison spielen zu können. Wenn sich noch was tut auf dem Transfermarkt, werden wir sicher noch probieren, den einen oder anderen Spieler zu verpflichten“, so Lüerdissens Sportlicher Leiter Willi Wollbrink, der im siebten Jahr für die Lüerdisser tätig ist.

Tim Krüger (Mittelfeld) hat sich vom TBV Lemgo den Lüerdissern angeschlossen.

„Kein Druck!“

Mit dem Verlauf der vergangenen Saison ist man beim VfL natürlich nicht ganz zufrieden: „Nach einer doch schweren Hinserie mit unheimlich vielen Verletzten konnten wir nur sporadisch das abrufen, wozu die Mannschaft in der Lage war. Spiele gegen TBV Lemgo I oder Bad Salzuflen wurden positiv gestaltet. Spiele gegen Mannschaften, die im Normalfall geschlagen werden konnten, wurden verloren. Je nachdem wie der Kader aufgrund der Verletztenmisere an dem Sonntag aussah, verlief das Spiel positiv oder negativ. Das erste Spiel nach der Winterpause am 1.März 2020 in Werl-Aspe (3:3) zeigte, wenn das Team komplett ist, das sie dann auch erfolgreich sein kann. Nun versuchen wir, beide Mannschaften personell so zu gestalten, das wir in der neuen Saison uns stabil und solide zeigen. Keiner weiß zurzeit, wie was geht, die Vorbereitung und die Testspiele mit all den Problemen in diesen Zeiten, gestalten sich hinsichtlich einer Prognose, doch als sehr schwierig. Wir haben uns vorgenommen, dass beide Mannschaften mit Spaß beim Training sind, Lust bekommen auf die neue Serie, egal wie die dann abläuft und das kein Druck auf den Teams liegt“, so Wollbrink weiter.

Trainingsauftakt war beim VfL am 9. Juli. Das erste Testspiel fand in Bünde statt (3:2-Sieg). Weitere Spiele stehen gegen Berlebeck/Heiligenkirchen (02.08.20), Oetinghausen (09.08.20), Jerxen-Orbke (20.08.20) und Wüsten (23.08.20) an. Den Abschluss bildet das Spiel am 29.08.20 gegen FC Bad Oeynhausen II. „Ich denke, dass wir insgesamt die Serie, gerade was den Start angeht, mit einer Portion Gelassenheit angehen sollten, was am Ende dabei raus kommt, wird man dann sehen“, so Wollbrink.

Als Favoriten auf den Titel macht man beim VfL die Mannschaften aus Asemissen, Ahmsen, Leopoldshöhe und Bentorf-Hohenhausen aus. „Aber auch Oerlinghausen II, Werl-Aspe und der TBV Lemgo II haben Teams, die im oberen Drittel spielen können. Wie sich die Mannschaft vom SC Bad Salzuflen aufstellt, muss abgewartet werden. Wie sich die Aufsteiger schlagen, wird man sehen. Eine Prognose ist da immer schwer. In der Vergangenheit haben die Aufsteiger oft gegen den Abstieg spielen müssen“, so Wollbrink anschließend.

Die insider-Prognose: Die Lüerdisser, die in den vergangenen Serien eigentlich immer unter ihren eigenen Erwartungen geblieben sind, hoffen jetzt endlich eine konstantere Saison mit möglichst wenig Verletzungspech zu spielen. Der VfL verfügt über eine eingespielte Mannschaft. Das gesteckte Saisonziel ein Platz zwischen 6 und 8 sollte eigentlich im Bereich des Möglichen liegen. Sollte der VfL von großen Verletzungspech verschont bleiben, dürfte auch mehr als das gewünschte Ziel drin sein.