Lärm und Müll vermeiden!

Viel Müll nach dem sogenannten „Vatertag“ 2018 im Abteigarten.

Stadt Lemgo bittet am “Vatertag” um Rücksichtnahme auf die Belange Anderer und der Umwelt – Abteigarten gesperrt –

Lemgo. Christi Himmelfahrt steht bevor und das Wetter scheint halbwegs akzeptabel zu werden. Die Stadt wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern, natürlich auch allen Jugendlichen einen schönen und friedlichen Feiertag. Sie will niemanden das Feiern und Fröhlich sein zum sogenannten „Vatertag“ verbieten, bittet aber um Rücksichtnahme auf die Belange Anderer und der Umwelt.
Es ist zu wünschen, dass Jugendliche verantwortungsvoll mit Alkohol und ihrem Müll umgehen. „Nichts spricht dagegen, mit Bollerwagen -gerne auch künstlerisch verziert- friedlich in die Natur auszuziehen und Spaß mit seinen Freunden zu haben – so wie es immerhin auch viele Erwachsene tun,“ so Hendric Schwär-Fröhlich vom Lemgoer Jugendamt.
In den letzten Jahren sind die unorganisierten Feiern im Abteigarten zwar zumeist relativ glimpflich abgelaufen, allerdings stießen sie bei vielen Anliegern und Bürgern der Stadt nicht mehr auf besonderes Verständnis. Neben der tagsüber entstandenen Lärmimmission waren nach Ende der Feier im Abteigarten auch Berge von Müll übrig. Dies obwohl jede Bollerwagengruppe einen blauen Müllsack von der Stadt erhalten hatte. Leider lag aber der überwiegende Müll nicht in den Säcken, sondern verstreut im Abteigarten. Von Idylle und schöner Parklandschaft konnte erst wieder gesprochen werden, nachdem die Stadt am nächsten Tag mit großem Einsatz der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bauhofes die Folgen für die Umwelt beseitigte hatte, mit den entsprechenden Kosten für die Allgemeinheit versteht sich.
In diesem Jahr ist der Abteigarten aufgrund der Vorkommnisse der Vorjahre gesperrt. Ebenso wird im Ilsetal und an anderen Stellen kontrolliert. In einem Schreiben an die Eltern der Jugendlichen informierte das Jugendamt vorab nicht nur über die rechtlichen Vorgaben, sondern machte auch darauf Aufmerksam, dass Zechgelage und unangemessenes Verhalten direkt im Stadtgebiet und auf den Wallanlagen nicht toleriert werde. Bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz werden die Eltern informiert. Ebenso wurden Gewerbetreibende mit einem Anschreiben um Unterstützung bei der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes gebeten.
Das Jugendamt, das Ordnungsamt und die Polizei werden am kommenden Donnerstag regelmäßig im Einsatz sein, um mit Jugendschutzkontrollen die Einhaltung gesetzlicher Regelungen zu gewährleisten.
Autofahrer werden um Verständnis gebeten, dass der südliche Teil des Regenstorplatzes am kommenden Donnerstag nicht zur Parknutzung zur Verfügung steht, da man davon ausgeht, dass sich möglicherweise dort feiernde Personen aufhalten werden.