Lemgo. Am zweiten Weihnachtstag empfängt der TBV Lemgo Lippe den HC Erlangen. Im Hinspiel in Nürnberg trennten sich die beiden Mannschaften mit einem 26:26-Unentschieden. Anpfiff zum Rückspiel ist am Donnerstag, 26.12.2019 um 14:00 Uhr in der Phoenix Contact-Arena in Lemgo. Geleitet wird die Partie von den beiden Unparteiischen Ramesh und Suresh Thiyagarajah, Sky überträgt das Spiel live auf Sky Sport 6 HD.


Die Gäste aus Franken stehen derzeit auf Platz 10 in der Tabelle der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga, der TBV Lemgo Lippe ist nach der knappen und ärgerlichen Niederlage gegen Leipzig auf Platz 16 abgerutscht. Gegen Erlangen wollen TBV-Trainer Florian Kehrmann und seine Mannschaft wieder punkten: „Für uns gilt es, aus dem Spiel gegen Leipzig die Lehren zu ziehen, die gute Stimmung aus den letzten sehr guten Leistungen mitzunehmen und alles in das Spiel gegen Erlangen zu investieren. Gegen den HCE erwartet uns noch einmal ein ganz besonderes Spiel, ein Weihnachtsspiel. Das sind immer ganz besondere Momente. Wir werden eine volle Halle haben und die Zuschauer kommen hoffentlich mit guter Laune in die Phoenix Contact-Arena. Unser Ziel muss es sein, die Leidenschaft auf die Zuschauer zu übertragen und so eine außergewöhnliche Stimmung zu bekommen. Wir brauchen jetzt einfach den 8. Mann!“


Im Hinspiel in Nürnberg führte der TBV Lemgo Lippe zwischendurch mit fünf Toren und hatte das Spiel zu Beginn der zweiten Hälfte voll im Griff. Erlangen aber konnte die Partie drehen und machte es noch mal richtig spannend. Mit dem Schlusspfiff traf Guardiola zum 26:26-Ausgleich. Am letzten Spieltag überraschte der HCE mit einem 34:29-Heimsieg über die Füchse Berlin. Es war das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass die Franken gegen die Hauptstädter gewonnen haben. Die Gäste werden mit einer guten Portion Selbstvertrauen in Lemgo auflaufen.

TBV-Trainer Florian Kehrmann erwartet gegen Erlangen einen harten Kampf um die beiden Punkte: „Unsere Gäste verteidigen ähnlich wie Leipzig sehr aggressiv und verfügen mit Ivic, Link, Haaß, Minel und Büdel über eine sehr hohe Qualität im Rückraum. Für uns wird es darum gehen, diese Spieler früh auszubremsen und nicht ins Rollen kommen zu lassen.“ Vor allem Neuzugang Ivic spielte im Hinspiel gegen den TBV, und auch zuletzt gegen die Füchse Berlin, eine entscheidende Rolle. Probleme machte den Lemgoern beim Auswärtsspiel in Nürnberg außerdem HC-Torwart Lichtlein, der bei fast allen Würfen von den Außenpositionen seine Finger oder Füße dazwischen hatte. Zusammen mit dem 8. Mann will der TBV die Geschenke morgen selbst einsacken und beide Punkte in der Phoenix Contact-Arena behalten.