Lemgo: Grüne und SPD fordern Nothilfe für Flüchtlinge in Moria

Lemgo. Grüne und SPD haben einen Antrag in den Lemgoer Rat eingebracht, die Aufnahme von Geflüchteten aus den Lagern in Moria für Lemgo zu unterstützen. Dabei soll sich Lemgo der Initiative ‘Städte Sicherer Häfen’ anschließen, die von anderen nordrhein-westfälischen Städten wie Bielefeld, Detmold oder Blomberg getragen wird. Diese haben Land und Bund zum Handeln aufgefordert, um die Menschen in Griechenland nicht allein zu lassen. Als Städte und Gemeinden bieten sie über ihren gesetzlichen Anteil hinaus zusätzliche Aufnahmeplätze für die hilfsbedürftigsten Personen an.

Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden Dr. Burkhard Pohl und Alexander Baer:

“Die Zustände in den EU-Flüchtlingslagern in Griechenland sind unhaltbar. Gerade in der Coronakrise ist es wichtig, europaweit Solidarität mit den gefährdeten Menschen zu zeigen. Die Menschen in den Flüchtlingslagern Griechenlands gehören zu den akut bedrohten Gruppen ohne Möglichkeit zur entsprechenden Behandlung.
Auch aus dem Grund ist es wichtig, dass sich Deutschland zur Aufnahme von Menschen aus den Lagern bekennt. Lemgo als Stadt mit internationaler Verantwortung sollte sich der Aktion anderer Städte in Lippe und Ostwestfalen anschließen und sich zur Aufnahme bereit erklären. Dazu ist unsere Stadt gut gerüstet.”