Lemgoer Kreisliga A: Umbruch beim SV Werl-Aspe

„Aus dem Kollektiv kommen!“

Bad Salzuflen/Werl-Aspe (ruko). Umbruch beim SV Werl-Aspe, der mit einem 19 Mann starken Kader in die Serie geht. Die Asper haben acht Abgänge zu verzeichnen. Dem stehen vier Neuzugänge gegenüber.

Aspes Coach Marcio Goncalves freut sich auf die neue Spielzeit, in der er sich am Ende in der oberen Tabellenhälfte wiederfinden möchte.

Mit Nabil El Scheich (Grastrup-Retzen), Sascha Krencky (Grastrup-Retzen), Andre Plail (Grastrup-Retzen), Paul Schierkolk (Grastrup-Retzen), Basel Naemy (TuS Ahmsen), Tim Meier (TuS Asemissen), Marius Seipt (TuS Asemissen) und Niklas Hanewacker (wegen Studium in Paderborn) haben einige namhafte Spieler den Klub verlassen.

Als einzigen externen Neuzugang haben die Asper Ibrahim Camara vom SV Wüsten zu vermelden. Luca Kopsieker, Luca Tovitovic und Niklas Lindemann kommen aus der eigenen A-Jugend. Timo Höke wurde aus der 2. Mannschaft hochgezogen. Dennis Niehaus wird ab September nach langer Verletzungspause wieder dabei sein.

„Unsere Qualitäten
kommen zur Geltung!“

„In dieser Saison ist alles möglich. Wir können alle froh sein, dass die Saison hoffentlich wieder los geht. Es bleibt abzuwarten, wie die Mannschaften reinkommen. Jede Mannschaft wird bestimmt zunächst von Spiel zu Spiel denken. Wir sind in einem kleinerem Umbruch, aber ich denke, dass wir relativ schnell nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. Die ersten Testspiele waren gut und unsere Qualitäten kommen zur Geltung. Ich denke, dass wir uns in der oberen Tabellenhälfte wiederfinden werden. Und wer weiß, wozu es dann wirklich reicht. Ich denke, gegen einen Tabellenplatz in der oberen Region hätten wir nichts auszusetzen“, so Aspes Coach Marcio Goncalves, der als Titelfavoriten in der Liga den TuS Asemissen, den TuS Ahmsen und Bentorf/Hohenhausen ausmacht.

Goncalves sieht sein Team in allen Bereichen gut aufgestellt. „Mit unseren Stürmern haben wir eine Menge Qualität. In unserem Mittelfeld starke Kreativleute und in der Defensive gestandene Verteidiger. Im Tor sind wir zweifach stark besetzt. Wenn wir an uns und an unsere Fähigkeiten glauben, dann sind wir schwer auszurechnen. Wir werden in diesem Jahr aus dem Kollektiv kommen, das wird uns stark machen“.

Mit dem Defensiverhalten seiner Truppe in der letzten Saison war der Asper Coach nicht zufrieden: „In der Vergangenheit waren wir defensiv zu harmlos – auch zu sehen an der Vielzahl an Gegentoren, die wir in der letzten Saison kassiert haben. Daran haben wir und werden wir stets weiterarbeiten. Wir sind eine junge Mannschaft, die Erfahrung sammeln muss. Das könnte unsere Schwäche darstellen, aber in der Zukunft unsere Stärke werden“.

Goncalves baut
auf die Jugend

Goncalves sieht seinen Klub auch für die Zukunft gut aufgestellt, baut dabei auf die eigene Jugend. „In unserer Jugend steckt viel Potential. In ein paar Jahren werden wir zahlreiche Spieler aus der Jugend bei uns in der Mannschaft spielen sehen. Wir werden uns von Tag zu Tag weiterentwickeln und mittelfristig gesehen versuchen uns oben festzubeißen. Wer weiß, was da noch so drin sein wird“, schaut Goncalves hoffnungsvoll auf die nächsten Jahre.

Die Asper freuen sich auf das anstehende Kreispokal-Halbfinale am heutigen Donnerstag. Gegner wird die SG Bega-Humfeld sein. „Wir sind sind froh darüber, dass nun endlich die ersten Pflichtspiele ansteht“, so der Asper Coach, der in seiner Arbeit wieder von Carsten Voelzke als Co-Trainer unterstützt wird. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit, denn wir ergänzen uns gut“, so Goncalves.

Die insider-Prognose: Trotz der zahlreichen, nicht gerade unwichtigen Abgänge, schaut Aspes Coach Marcio Goncalves optimistisch auf die neue Spielzeit. Am Ende wollen sich der SV-Trainer und sein Team in der oberen Hälfte der Tabelle wiederfinden. Ob dies gelingt dürfte davon abhängen wie sein Team die zahlreichen Abgänge kompensieren kann. Vorteil für den SV: Einzuschätzen dürfte die Mannschaft zunächst schwer zu sein.