Großzügige Lions

Lions-Club Lemgo

Lemgoer Club spendet 27.000 Euro für Projekt in Sumatra und 6.000 Euro für den Kinderschutzbund Lemgo –

Lemgo. Etwas Wehmut merkte man Lions-Präsident Volker Sasse schon an, schließlich endet seine Amtszeit zum 30. Juni diesen Jahres. Wie er sagt war es eine schöne und erfolgreiche Zeit im 50. Jubiläumsjahr des Clubs. Seine Nachfolge übernimmt zum 01.Juli Dirk Schöning, der seit vielen Jahren auch schon eng mit den Lions und ihren vielen Spendenprojekten verbunden ist.

Es gab einen ganz besonderen fröhlichen Anlass, bei dem sich viele Teilnehmer im Therapeutischen Zentrum der Stiftung Eben-Ezer getroffen hatten. Grundsätzlich sei die Not an Spenden vor der eigenen Haustür natürlich das vorrangige Anliegen der Lions, aber im großen Jubiläumsjahr hat sie das Projekt „Alpha Omega“, wo die Stiftung Eben-Ezer mit beteiligt ist so begeistert, dass alle Mitglieder tatkräftig auf dem letzten Lions-Ball und der Jubiläums-Gala gespendet haben.

Bei „Alpha Omega“ handelt es sich um ein Wohn- und Arbeitsprojekt auf der indonesichen Insel Sumatra, welches im vergangenen Jahr ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert hat. In den dortigen Wohnplätzen sowie Werkstätten werden rund 110 Personen betreut. Als Partnereinrichtigung der Stiftung Eben-Ezer finden regelmäßige Besuche seit 1993 statt. Dort leben Menschen mit Behinderung, die auch in Werkstätten oder der Landwirtschaft arbeiten. Sie bekommen dort professionelle Förderung und Wertschätzung, was in den eigenen Familien auf Grund der Behinderung meistens nicht der Fall ist. Für 27 Tausend Euro aus der Spendensammlung wird nun ein weiteres Wohnhaus gebaut. Insgesamt sind im Laufe der kommenden Zeit zehn neue Häuser für je 16 Menschen geplant. Steigerung der Lebensqualität steht im Fordergrund, es werden die großen Schlafsäle abgeschafft und durch Vier-Zimmer mit mehr Privatsphäre ersetzt.
Eine weitere Spende über 6 Tausend Euro ging an den Kinderschutzbund Lemgo. Das Projekt unterstützt Kinder in Not, wo die eigenen häuslichen finanziellen Mittel wie für Kleidung nicht ausreichen. In diesem Fall werden Erstklässler berücksichtigt, weil jedes Jahr Grundschulen von der Situation berichten, dass sich einige Eltern nicht die Erstausstattung wie Schulranzen leisten können