Landrat an der Hochschule OWL

inIT-Mitarbeiter Anton Pfeifer, Kreisverwaltungsvorstand Karl-Eitel John, Landrat Dr. Axel Lehmann, Prof. Dr. Gerd Kutz, Studentin Vanessa Binöder und Prof. Dr. Volker Lohweg zogen nach einem Jahr Bilanz zum neuen Studiengang „Medizin- und Gesundheitstechnologie“.

Dr. Axel Lehmann informiert sich über neuen Studiengang Medizin- und Gesundheitstechnologie –

Lemgo/OWL. Mit dem Studienangebot im Bereich Medizin- und Gesundheitstechnologie bietet die Hochschule OWL Nachwuchstalenten in der Medizintechnologie 4.0 einen zukunftsfähigen Studiengang mit Fokus auf digitale Trends im Gesundheitssektor. Die Nachfrage ist groß – anstatt der ursprünglich erwarteten 25 gibt es derzeit rund 100 Studierende am Standort in Lemgo. Pünktlich zum ersten Geburtstag des neu geschaffenen Studiengangs informierte sich Landrat Dr. Axel Lehmann über die Etablierungsphase sowie erste Forschungsergebnisse rund um die (digitale) Gesundheit.
Der neu geschaffene Studiengang vernetzt Elemente aus den Life Science Technologies und Technischen Informatik und macht Studierende mit Aspekten wie z.B. e-Health in der Medizin der Zukunft vertraut. Welche Vorteile sich hierdurch für den Kreis Lippe ergeben, erkannte Landrat Dr. Axel Lehmann, in Begleitung von Karl-Eitel John (Verwaltungsvorstand Kreis Lippe), bei seinem Besuch in Lemgo auf den ersten Blick: „Der neue Studiengang ist nicht nur absolut zukunftsweisend, er zeigt auch ganz klar Berührungspunkte zum Klinikum Lippe und die gesundheitliche Versorgung bei uns in der Fläche auf. Und ich hoffe natürlich, dass durch einen entsprechenden ,Klebeeffekt´ die dann ausgebildeten Fachkräfte dazu beitragen werden, die Gesundheitsregion Ostwestfalen-Lippe weiter voranzubringen.“
Wie können intelligente technische Systeme beispielsweise im Krankenhaus unterstützend eingesetzt werden oder individualisierte Arzneimittel den Genesungsprozess von Patientinnen und Patienten fördern? Wie wird der Einsatz von Assistenzsystemen die Medizin der Zukunft verändern? Allesamt hochaktuelle Fragestellungen, mit denen sich Studierende der Medizin- und Gesundheitstechnologie im Laufe ihres Studiums auseinandersetzen werden. Dass der Studiengang Zukunft hat, davon waren die Professoren Volker Lohweg, Direktor am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT), und Gerd Kutz, Studiengangssprecher für Medizin- und Gesundheitstechnologie im Fachbereich Life Science Technologies, von Anfang an überzeugt. „Aber dass wir damit derart den Nerv der Zeit und den der Studierenden treffen, hat auch uns überrascht,“ so Kutz. „Gemeinsam mit 14 weiteren Kolleginnen und Kollegen haben wir alles möglich gemacht, um keinen der Studieninteressierten ablehnen zu müssen und trotzdem die anvisierten Qualitätsstandards in Lehre und Forschung zu gewähr-leisten“, ergänzt Lohweg.
Die Studierende lernen praxis- und forschungsnah, z.B. durch Kooperationen mit Unternehmen aus dem Gesundheitssektor, u. a. mit der Firma Brasseler, dem Klinikum Lippe oder in Forschungsprojekten zum Thema Gesundheit 4.0. Ein Anwendungsbeispiel präsentierte der wissenschaftliche Mitarbeiter am inIT, Anton Pfeifer, mit der Gesundheits-App „weCare“, die anhand einer Analyse von Bewegungsdaten Rückschlüsse auf das Wohlbefinden des Menschen zulässt.
Tauschten sich vor Ort über den Studiengang aus: Anton Pfeifer, wissenschaftliche Mitarbeiter am inIT, Kreis-Verwaltungsvorstand Karl-Eitel John, Landrat Dr. Axel Lehmann, Volker Lohweg, Direktor am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT), (wer von beiden(?) Gerd Kutz, Studiengangssprecher für Medizin- und Gesundheitstechnologie im Fachbereich Life Science Technologies.