Eine Person im Kreis Lippe hat sich mit dem Virus infiziert und bei ihr ist die Affenpockenkrankheit nachgewiesen. Die erste Infektion im Kreis Lippe wird durch das Gesundheitsamt des Kreises Lippe nachverfolgt. Dabei werden, wie bei anderen Infektionskrankheiten auch, die Kontaktpersonen ermittelt und je nach Art und Weise des Kontakts auch eine Quarantäne angeordnet. Die männliche, infizierte Person ist in Isolation, dieser Standard wird für alle erkrankten Personen im Kreis Lippe angewendet. In Bezug auf die erste Infektion im Kreis Lippe sind alle engen Kontaktpersonen ermittelt und informiert.

Über die Affenpockenkrankheit und die Schutzimpfung

Das Robert Koch-Institut (RKI) informiert auf seiner Website online über die Affenpockenkrankheit und Schutzimpfung gegen Affenpocken. Denn die Übertragung des Virus von Mensch-zu-Mensch ist möglich, vor allem bei engem Kontakt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) gibt eine Impfempfehlung für bestimmte Personengruppen, beispielweise für Kontaktpersonen erkrankter Personen. Das RKI empfiehlt den Gesundheitsämtern erkrankte Personen zu Hygienemaßnahmen zu beraten, ein Kontaktpersonenmanagement und die Isolation von Erkrankten.