Das Liemer Weinfest lockte in diesem Jahr zahlreiche Besucher auf das Freigelände der Kirchengemeinde.

Lemgo/Lieme. Über 200 Gäste nutzen kürzlich die Möglichkeit beim Weinfest des RSV „Tempo“ Lieme sich zu unterhalten und gemeinsam zu feiern. Am Nachmittag startete die Veranstaltung auf dem Freigelände der Kirchengemeinde mit Kaffee und Kuchen. Zahlreiche ehrenamtliche „Bäckerinnen“ hatten dafür gesorgt, dass Torten der unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zur Verfügung standen. Nach dem Kaffee folgte dann der Wein. Ob Blanc de Noir, Weißburgunder, Grauburgunder, Spätburgunder oder Rose; jeder Gast fand hier den richtigen Tropfen. Natürlich hatte der RSV „Tempo“ Lieme auch dafür gesorgt, dass mit Flammkuchen, Burgunderbraten, Brezel, Pommes Frites oder Käsespieß für die notwendige Grundlage gesorgt werden konnte. Auch die Kinder hatten ihren Spaß. Beim Basteln, Malen, Schminken oder in der Hüpfburg konnten sich die Jüngsten ganz nach Geschmack betätigen oder austoben.

Weinkönigin und Weinkönig gekürt

Mit Spannung erwartet wurde die Kür der „Liemer Weinkönigin 2022“, sowie des „Weinkönigs 2022“. Sechs Damen und sechs Herren hatten bei einem Weinquiz die gleiche Anzahl richtiger Lösungen gefunden, sodass das Los entscheiden musste. Als Glücksgöttinnen fungierten Antonia Blome und Marlene Engelkemeier, beide Mitglieder des Landes-Leistungs-Kaders im Hallenradsport. Ihr glückliches Händchen sicherte Marina Wentzlaff (Marina die Erste) den Titel „Liemer Weinkönigin 2022“. Ihr zur Seite steht mit Eckardt Milewski (Eckardt der Erste) der „Liemer Weinkönig 2022“. Auch DJ Jürgen Rohde fand die richtigen Töne. Und so kam in der lauen Sommernacht auch das Tanzen nicht zu kurz.
Auf Zustimmung stieß auch die Entscheidung des RSV „Tempo“ Lieme die Preise gegenüber dem letzten Weinfest 2019 wesentlich zu senken. Der Gastgeber wollte damit gegen den Trend der momentanen Preissteigerungen angehen und zeigen, dass es auch anders geht. Wohlwissend, dass sich dadurch der angestrebte Überschuss vermindert. Aber wie sagte Gerhard Schäfer-Nolte in seiner Begrüßungsrede: „Wir werden in Lieme und Umgebung mit so viel Herzlichkeit und Unterstützung aufgenommen, da möchten wir gerne etwas zurückgeben.“
Bleibt zu hoffen, dass sich der erhoffte Überschuss einstellt und die Anstrengungen und die vielen Schweißtropen der zahlreichen Helferinnen und Helfer honoriert werden. Auch der RSV-Nachwuchs reihte sich nahtlos in die Helferschar mit ein und zeigte sowohl beim Aufbau, bei der Durchführung und auch beim Abbau, dass auf sie Verlass ist.