Grüne beantragen neues Friedhofskonzept für Lemgo

Martina Klein und Johanna Schlotthauer von der Grünen-Fraktion setzen sich dafür ein, dass die Lemgoer Friedhöfe in Zukunft vielfältig und ökologisch gestalten werden.

Lemgo. Die Grüne Fraktion möchte die Lemgoer Friedhöfe vielfältig und ökologisch gestalten. Dazu haben die Ratsmitglieder Martina Klein und Johanna Schlotthauer einen Antrag in die politischen Beratungen eingebracht.
Vor dem Hintergrund sich wandelnder Bestattungsformen und -wünsche beantragen die Grünen ein neues Friedhofskonzept für Lemgo mit Blick darauf, wie Friedhofsflächen und Bestattungsformen ökologisch sinnvoll errichtet und gestaltet sowie nachhaltig betrieben werden können. Neben den existierenden Kolumbarien sollen auch andere mögliche Bestattungsformen wie Urnenhain, Stelen oder Urnenrasengräber bzw. thematische Grabstätten (Rosen, Findlingsgarten, Blühwiesen) konzeptionell weiterentwickelt und beworben werden, heißt in einer Pressemitteilung der Grünen.
Martina Klein: „Die Begehung der Friedhöfe an der Rintelner Str. und der Lüningheide hat uns gezeigt, wie verschieden die Bedarfe der Bevölkerung sind. Gleichzeitig haben wir gesehen, welch wichtige Grünräume unsere Friedhöfe darstellen. Deshalb möchten wir die vorhandenen Grünbestände maximal als Grüne Lungen der Stadt erhalten und zu weitgehende Versiegelungen vermeiden.“ Johanna Schlotthauer: „Die in Lemgo angebotenen Bestattungsformen sind schon heute vielfältig. Wir möchten ökologische und zeitgemäße Arten der Bestattung weiter entwickeln und zugänglich machen. Im Gegenzug sollten die Urnenwände bzw. Kolumbarien nicht übermäßig ausgebaut werden. Für die kommenden ca. 6 Jahre ist im derzeitigen Planungsstand bereits ein ausreichendes Angebot vorgesehen.“ Mit ihrem Antrag möchten die Grünen konstruktiv die aktuellen Friedhofsplanungen der Stadt Lemgo begleiten. Sie begrüßen die bisher gezeigte Dialogbereitschaft und hoffen, dass diese Impulse einer nachhaltigen Planung Gehör finden.