Im Lemgoer Eau-Le wird jetzt Energie gespart

Das Lemgoer Eau-Le zeigt sich solidarisch und trägt jetzt aktiv dazu bei, wertvolle Energie für das Beheizen der Saunen und des Wassers in den Schwimmbecken einzusparen.

Lemgo. „Jede Kilowattstunde zählt“ – das betont Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck mit Blick auf eine mögliche Gasknappheit im Winter immer wieder. Deshalb tragen auch die Stadtwerke Lemgo im Eau-Le Freibad und im Saunaland jetzt aktiv dazu bei, Energie für das Beheizen der Saunen und des Wassers in den Schwimmbecken einzusparen: Die Wasser- und Saunatemperaturen werden reduziert. Selbst in den Freibädern Kirchheide und Lieme wird nun in etwas kühlerem Wasser geschwommen.
Um Energie zu sparen, hat das Stadtwerke-Team im Eau-Le Saunaland die Temperaturen in den meisten Saunen gesenkt: Die Finnsauna wird nun auf 75°C statt 80°C beheizt, die Temperatur der 100°C heißen Strandsauna wurde ebenfalls um fünf Grad reduziert – und die Lepo-Sauna weist jetzt 62°C statt 65°C auf.
Zudem wurden die Öffnungszeiten des Saunalandes über die Sommerferien verkürzt: es ist von 11:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Dementsprechend werden die Saunen nun neun statt 13 Stunden täglich beheizt.

Senkung der Wassertemperaturen in den Freibädern

Im Eau-Le Freibad können die Attraktionen des Erlebnis- Außenbeckens jetzt bei einer Wassertemperatur von 29°C genutzt werden, zuvor waren es 32°C. Auch das Wasser im Sportbecken ist drei Grad kühler: Hier können alle Schwimmfans bei 24°C ihre Bahnen ziehen. In den Freibädern Lieme und Kirchheide wurden die Wassertemperaturen in Absprache mit den Freibadvereinen ebenfalls etwas reduziert – in Lieme wird nun bei 22-23°C geschwommen.
„Um die deutschen Gasspeicher weiter zu füllen, muss überall Energie eingespart werden, auch bei uns“, sagt Stadtwerke- Geschäftsführer Arnd Oberscheven. „Im Eau-Le nutzen wir für die Beheizung zwar schon zum größten Teil erneuerbar erzeugte Fernwärme aus der neuen Solarthermieanlage und den Wärmepumpenanlagen. Dennoch können wir auf diese Weise einige Einsparungen ohne großen Komfortverlust für unsere Gäste erzielen – zum Beispiel abends oder nachts, wenn aus der Solarthermieanlage keine Wärme mehr zu Verfügung steht und das Beckenwasser dennoch nicht zu sehr auskühlen soll. Das ist ein wichtiger solidarischer Beitrag, damit wir alle gut durch den Winter kommen.