Jürgen Berghahn unterhält sich mit dem Beschäftigten im Metallbereich Wolfgang Heine.

MdL Jürgen Berghahn besucht eeWerk in Lieme –

Lemgo. Nah am Menschen und an seiner Arbeit. So könnte man den Besuch vom Landtagsabgeordneten Jürgen Berghahn bei der Stiftung Eben-Ezer beschreiben. Der SPD –Politiker nahm sich Zeit, in der Zweigwerkstatt Lemgo-Lieme Menschen mit und ohne Behinderung und ihre Arbeitsplätze kennenzulernen.
Bei einer Gesprächsrunde mit dem Vorstand, der Werkstattleitung, dem Sozialdienst und Mitgliedern des Werkstattrates wurden aktuelle Themen besprochen, allen voran die Änderungen im Bundes-Teilhabegesetz (BTHG).
„Das BTHG ist inhaltlich der richtige Weg“, betonte der Kaufmännische Vorstand Udo Zippel, „die Umsetzung gelingt allerdings nur mit einer personellen Aufstockung im Verwaltungsbereich.“
Auch die gesetzlich vorgeschriebene Aufstockung des Grundbetrages bei den Löhnen der Beschäftigten stelle Werkstätten vor Herausforderungen.
Im Laufe des Vormittages erhielt der SPD-Politiker Einblick in die tägliche Arbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen (eeWerk).
Beim Rundgang durch die anderen Bereiche ließ sich der Landtagsabgeordnete von den behinderten und nichtbehinderten Kollegen ihre Arbeitsplätze zeigen.
Im Metallbereich ging es dann fachlich ins Detail. Berghahn, früher selber tätig an einer CNC-Fräse, zeigte sich interessiert an der technischen Ausstattung und an den derzeitigen Aufträgen. „Erstaunlich, wie die behinderten Kollegen in die Arbeitsprozesse mit einbezogen werden“, war das Resumee nach dem fachlichen Austausch.
Im Kontakt mit den Menschen fiel Jürgen Berghahn besonders die Offenheit der Beschäftigten auf. „Wie heißt du und wo kommst du her?“ waren Fragen, die dem SPD-Politiker bei den persönlichen Begegnungen gestellt wurden.
„Man war gleich per DU!“ berichtete Jürgen Berghahn erfreut beim abschließenden Mittagessen im Speisesaal der Zweigwerkstatt.