Kiwanis Lippe spenden an das Friedensdorf Oberhausen

Von links: Präsident Elect Helmut Schnelle, Schatzmeisterin Iris Becker, Präsidentin Jutta Müller, stellv. Leiter vom Friedensdorf Wolfgang Mertens und Claudia Peppmöller.

Scheck in Höhe von 2.500 Euro überreicht –

Lippe/Oberhausen. Bei schönstem Spätsommer-Wetter kamen am letzten Samstag, hunderte Besucher, Unterstützer und Friedensdorf-Freunde zum Dorffest auf der Rua Hiroshima in Oberhausen zusammen. Neben interkulturellen Show-Beiträgen, kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt und vielen Möglichkeiten zum Stöbern wurde auch abwechslungsreiche Unterhaltung für die jüngeren Besucher und Friedensdorf-Kinder angeboten.
Im begrünten Spielplatzbereich entstand eine gemütliche Schlendermeile mit zahlreichen Ständen, wo Besucher ausgiebig stöbern konnten. Beispielsweise boten für den guten Zweck verschiedene Service-Clubs Kaffee, Muffins, Popcorn, Olivenöl, Prosecco, Käse und Salami, Marmeladen, Rosen und vieles mehr an.
Eine besondere Attraktion hatte der Kiwanis – Club – Lippe mitgebracht. Zwei Shuffleboards sorgten für eine spielerische Kurzweil und Spannung. Galt es doch, hohe Punktzahlen zu erreichen um einen der attraktiven Preise zu ergattern. Als Hauptpreise gab es eine Digitalkamera, ein Handy, eine hochwertige Fahrradtasche und einen Präsentkorb – kein Mitspieler mit Punkten ging leer aus. Diese Charity – Veranstaltung hat allen Beteiligten, Publikum und Mitwirkenden, viel Spaß gemacht. Auch die mitgebrachte Popcornmaschine wurde von den Kindern stark belagert, um eine kostenlose Portion zu erhaschen.
Eine „spontane“ Spendenübergabe des Kiwanis Club Lippe sorgte für eine weitere Überraschung im Friedensdorf. Präsidentin Jutta Müller, Präsident Elect Helmut Schnelle und Schatzmeisterin Iris Becker übereichten einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro. Wolfgang Mertens stellv. Leiter vom Friedensdorf und Claudia Peppmöller freuten sich über diese großzügige Spende.
Momentan wird auch ein neuer Operationssaal im Friedensdorf für die verletzten und kranken Kinder aus den Kriegs- und Krisenregionen gebaut. Seit 1967 werden zur kurzfristigen medizinischen Behandlung die Kinder nach Europa geholt und verbessern somit die medizinische und humanitäre Versorgung in ihren Heimatländern. Finanziert wird diese Arbeit nahezu ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Hier kommt die Spende aus Lippe für die Kinder voll an.