Lemgo bekommt Fördermittel für Pumptrack

Der Pumptrack soll auf dem Sportplatz Westalm entstehen.

Lemgo. Frohe Kunde kurz vor Weihnachten: Lemgo profitiert vom Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ und bekommt Mittel für einen Pumptrack. 85% der 160.000 Euro Baukosten übernimmt damit das Land NRW. Entstehen wird der Pumptrack auf dem Sportplatz Westalm. Die Stadt setzt das Projekt auf Initiative des organisierten Sports unter Federführung des Stadtsportverbandes Lemgo um.
Ein Pumptrack ist eine asphaltierte Strecke für Mountainbiker, Radfahrer und Skater, auf der sich die Sportlerinnen und Sportler an Wellen und Kurven verausgaben können. Die Geschwindigkeit entsteht dabei durch das Hochdrücken (engl. Pumping) des eigenen Körpers. Strecken dieser Art erfreuen sich wachsender Beliebtheit, auch in der Alten Hansestadt.

Förderung beträgt 136.000 Euro

„Das Interesse der Sportlerinnen und Sportler ist ganz klar vorhanden und mit der Westalm haben wir den richtigen Standort für den Pumptrack gefunden, um die Balance zwischen Lärmschutz und Erreichbarkeit zu wahren. Deswegen geht unser Dank auch an die drei Vereine, die den Sportplatz regelmäßig nutzen, SC Lemgo-West, Yunus Lemgo und SC St. Pauli. Weil sie das Projekt unterstützen, konnten wir die Planungen hier festzurren“, so Bürgermeister Markus Baier.
160.000 Euro sind für den Bau der Pumptrackanlage und die Installation des Flutlichts veranschlagt. 136.000 Euro davon werden über die Förderung aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ durch das Land Nordrhein-Westfalen getragen, 14.000 Euro übernimmt die Stadt, 10.000 Euro kommen aus dem organisierten Sport und Spenden. Der Pumptrack tritt an die Stelle des rechten Fußballplatzes der Westalm, der linke bleibt für den Ballsport erhalten.
Alexander Wegner, 1. Vorsitzender des Stadtsportverbands, freut sich auf das neue Angebot: „Der Stadtsportverband bedankt sich ausdrücklich bei der Stadt für die durchweg sehr gut Zusammenarbeit in dem bisherigen Projektverlauf, ohne das Fürsprechen aus Verwaltung und Politik wäre eine Umsetzung in der Form nicht möglich gewesen. Das in 2018 gemeinsam von der Stadt und dem Stadsportverband in Auftrag gegebene Freizeitstättenentwicklungskonzept sah mittelfristig eine ergänzende, sportliche Nutzung der Westalm als Empfehlung vor und dem wird mit diesem Projekt nunmehr erfolgreich Rechnung getragen.“