Hintergrund der Schließung der Impfstelle in Lemgo ist der aktuelle Erlass des Landes NRW, der in 2023 keine ergänzenden staatlichen Impfangebote mehr vorsieht.

Lemgo. Nach 216.000 Impfungen gegen das Coronavirus endet am Mittwoch, 21. Dezember, das kommunale Impfgeschehen im Kreis Lippe. An diesem Tag öffnet die Impfstelle im Schützenhaus Lemgo ein letztes Mal von 11 bis 18 Uhr. Hintergrund ist der aktuelle Impferlass des Landes NRW, der in 2023 keine ergänzenden staatlichen Impfangebote mehr vorsieht. Somit wird das Impfgeschehen im neuen Jahr in ganz NRW in die Regelversorgung der niedergelassenen Ärzte und Apotheker übergehen.
114.000 Impfungen hat das Team im Impfzentrum des Kreises Lippe in der Lemgoer Phoenix Contact Arena in 2021 verabreicht. 63.000 Mal gab’s in 2021 und 2022 den Piks gegen das Coronavirus in den stationären Impfstellen des Kreises in Bad Salzuflen, Blomberg, Detmold, Lage und Lemgo. Auch die mobilen Angebote mit Impfbus und Impfcontainer haben Impfwillige in dieser Zeit rege genutzt: 39.000 Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfungen haben auf diesem Weg ihren Abnehmer in ganz Lippe gefunden.

Dank vom Landrat

„Jede der 216.000 Impfungen hat ihren Teil zur Pandemiebekämpfung beigetragen. Mein Dank geht an alle, die an den verschiedensten Stellen mitangepackt haben, um Corona die Stirn zu bieten“, betont Landrat Dr. Axel Lehmann.
Um weiterhin insbesondere das Impfgeschehen in Einrichtungen mit vulnerablen Personengruppen eng zu begleiten (etwa in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe), werden die Kreise und kreisfreien Städte angehalten, ihre Koordinierenden COVID-Impfeinheiten (KoCI) auch im ersten Quartal 2023 fortzuführen. Für den Fall, dass wider Erwarten erneut ergänzende staatliche Impfangebote notwendig werden sollten, sollen die Kreise und kreisfreien Städte – vorbehaltlich der Zustimmung des Landtags zum Ergänzungshaushalt 2023 – ab dem 1. Januar bis zum 31. März 2023 Vorhaltestrukturen einrichten, um kurzfristig mobile Impfangebote unterbreiten zu können.