Lippe schafft Impfangebote an sieben Tagen in der Woche

In Lippe unterstützen stationäre Impfstellen und auch mobile Impfaktionen mit dem Impfbus die niedergelassenen Ärzte.

Lippe. Im Kreis Lippe ergänzen ab sofort stationäre Impfstellen und mobile Impfaktionen die Impfangebote der niedergelassenen Ärzte. Der Kreis Lippe und die Kassenärztliche Vereinigung haben ein Konzept erarbeitet, das flächendeckende Impfungen gegen COVID 19 in allen 16 Städten und Gemeinden vorsieht.
Vier stationäre Impfstellen in Bad Salzuflen, Blomberg, Lage und Lemgo, ein breites Impfangebot der niedergelassenen Ärzte in Detmold und Horn-Bad Meinberg sowie mobile Impfaktionen in den weiteren Kommunen des Kreises sind dann für die kommenden Monate geplant. Angeboten werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen entsprechend der aktuellen STIKO-Empfehlung, als Ergänzung zu den Impfungen bei Hausärzten. „Der aktuelle Impferlass ermöglicht uns wieder die Impfkampagne gezielt zu unterstützen. Wir fahren nun wieder unsere Möglichkeiten hoch und schaffen so ein Angebot für alle Lipperinnen und Lipper, die sich bisher noch gar nicht haben impfen lassen oder jetzt eine Booster-Impfung möchten“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.
An sieben Tagen in der Woche werden ab Mittwoch, 17. November die stationären Impfstellen in Blomberg in der Schießhalle und in Lemgo im Schützenhaus geöffnet sein. Die Impfstelle in Lage im Bürgerhaus (öffnet ab Mittwoch, 24. November) wird montags, mittwochs und samstags betrieben. Eine Impfstelle in Bad Salzuflen (öffnet ab Dienstag, 23. November – Ort wird zeitnah bekanntgegeben) wird dienstags, donnerstags, freitags und sonntags geöffnet sein. In allen vier Einrichtungen wird von 10 bis 17 Uhr geimpft. Die Termine, an denen der Impfbus in die Kommunen fährt, werden in den Medien und auf kreis-lippe/impfung bekannt gegeben. Für das Impfangebot der niedergelassenen Ärzte, die Impfungen für alle und auch am Wochenende anbieten, wird zeitnah ein Terminvergabesystem an den Start gehen, über das sich jeder einen Termin buchen kann. Darüber hinaus kann weiterhin jeder seinen Hausarzt kontaktieren, ob er Termine anbietet.
Eine Terminvergabe für die Impfstellen in Bad Salzuflen, Blomberg, Lage und Lemgo sowie für die mobilen Impfaktionen wird es vorerst nicht geben. Jeder kann kommen, wann er Zeit hat. Vorrang haben jedoch Personen ab 70 Jahren.
Bei den mobilen Impfaktionen als auch bei den stationären Impfstellen in Bad Salzuflen, Blomberg, Lage und Lemgo sowie bei den niedergelassenen Ärzten wird ausschließlich mit dem Impfstoff von Biontech geimpft.
„Wir rufen weiterhin alle Lipperinnen und Lipper dazu auf, sich impfen zu lassen. Die Auffrischungsimpfung ist zu diesem Zeitpunkt vor allen Dingen für alle über 70-Jährigen, Vorerkrankte und Pflegepersonal, die ihre Impfserie vor mindestens sechs Monaten abgeschlossen haben, eine wichtige Möglichkeit, sich und andere weiterhin zu schützen“, betonen Lehmann und Körner.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt gegenwärtig COVID-19-Auffrischungsimpfungen für

• Personen ab 70 Jahren,

• Personen mit Immundefizienz,

• Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen der Pflege für (i) alte Menschen oder (ii) für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe,

• Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt sowie für

• Personen mit einer mindestens vier Wochen zurückliegenden Impfung des Impfstoffs der Firma Johnson & Johnson.