Kinder aus der Ukraine, Rumänien, Bulgarien und Deutschland hatten am Maskenbau-Workshop im Weserrenaissance-Museum daran teilgenommen.

Lemgo. Sie haben geformt, geklebt, gebastelt und gemalt und jede Menge Spaß dabei gehabt. Ein mehrtägiger Maskenbau-Workshop im Weserrenaissance-Museum ist nun erfolgreich zu Ende gegangen. Zehn Kinder aus der Ukraine, Rumänien, Bulgarien und Deutschland hatten daran teilgenommen. Jüngst präsentierten sie die phantasievollen Ergebnisse. Verschiedene Tiere und lustige Clowns sind entstanden.
Wie genau das mit dem Maskenbauen funktioniert, hatte ihnen der Maskenbauer Stefan Schäfer verraten. Er hat ihnen gezeigt, wie man aus Papier, Leim, Ton, Schelllack, Gips, Farbe und Stoff eine eigene Maske zum Leben erweckt. Am Anfang gab es eine Einführung in die Techniken und Theorie des Maskenbaus. Danach gestalteten die Kids eine eigene Großmaske frei in Ton, um diese nachher mit echtem Baseler Maskenpapier zu kaschieren. Nach einer Trocknungsphase wurden die Masken dann bemalt und zum Abschluss der Familie und Freunden vorgestellt.
Und das Beste: Alles war kostenlos, inklusive Verpflegung und unterhaltsamer Führungen durch die Sonder- und Dauerausstellung des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake! Dieses außerschuli-sche Ferienbildungskonzept wurde im Rahmen des Projekts „TalentCAMPus“ ermöglicht, und zwar durch die VHS Lippe-Ost, den Deutschen Volkshochschul-Verband, das Bundesministerium für Bildung und Familie sowie das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake.