Mehr Geld für das THW in Lippe

Swen Rhemsmeier vom Lemgoer Ortsverband des THW´s zusammen mit MdB Kerstin Vieregge.

THW Ortsverband Lemgo begrüßt die Erhöhung der Haushaltsmittel –

Lippe. „Es war eine gute Woche für das THW und damit für den Bevölkerungsschutz insgesamt“, kommentiert die lippische CDU-Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge die Beschlüsse des Haushaltsausschusses: Dieser hat in seinen Haushaltsberatungen in der vergangenen Woche weitere Erhöhungen der Mittel für Ausstattung, Personal und Fortbildung des Technischen Hilfswerkes beschlossen. „die Selbstbewirtschaftungsmittel der Ortsverbände sind nochmal um 6,68 Mio. Euro erhöht worden. Damit erhält jeder Ortsverband im Durchschnitt 10.000 Euro zusätzlich.“ Auch in Lippe ist diese zusätzliche Unterstützung hoch willkommen und Swen Rehmsmeier hat für den Lemgoer Ortsverband schon konkrete Pläne: “Der THW Ortsverband Lemgo begrüßt die Erhöhung der Haushaltsmittel und wird diese in die Ausstattung, die Ausbildung der Helferinnen und Helfer und die Jugendarbeit des Ortsverbandes fließen lassen.”
„Gerade bei den jüngsten Ereignissen wie dem Großbrand in Schötmar und den Unwetterlagen hat sich wieder einmal gezeigt, dass das THW in Lippe eine wichtige und verlässliche Säule neben Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei ist“, erklärt Kerstin Vieregge. „Für ihren Einsatz danke ich den ehrenamtlich tätigen Menschen des THW in Lippe ganz besonders.“
Ein besonderes Augenmerk liegt für Vieregge vor diesem Hintergrund auch auf der Weiterentwicklung des Konzeptes der „Bereitstellungsräume 500“, mit dem das THW binnen kürzester Zeit auf Großschadensereignisse reagieren kann: „Nach der erfolgreichen Erprobung und Umsetzung im norddeutschen Raum wird das Konzept nun auch für die westdeutschen Landesverbände übernommen, eine Erweiterung für Süd- und Ostdeutschland ist ebenfalls in den Haushalt mit aufgenommen worden“, erklärt Vieregge. Der „Bereitstellungsraum 500“ kam zuletzt beim Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände im Emsland zum Einsatz.
Der Bundeshaushalt 2020 muss Ende November noch vom Bundestag endgültig beschlossen werden, er beinhaltet auch die Fortführung von bereits begonnen Maßnahmen wie die Erhöhung der Aufwandsentschädigung, die Stärkung der THW-Jugend sowie eine bundesweite Kampagne zur Nachwuchsförderung. „Die kontinuierliche Förderung und nachhaltige Entwicklung unserer Rettungskräfte und die Stärkung des Ehrenamtes sind nicht nur mir ein wichtiges Anliegen. Gemeinsam und überbehördlich wird in Lippe eine hervorragende Arbeit geleistet, die uns alle schützt und uns allen hilft.“