Achtung! Die Polizei wird niemals dazu auffordern am Telefon Auskünfte über persönliche Vermögensverhältnisse oder die Aufbewahrung von Wertsachen zu geben. Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de

Polizei Lippe warnt erneut vor falschen Beamten –

Lippe. In den zurück liegenden Wochen wurde mehrfach vor falschen Polizeibeamten gewarnt, die im ganzen Kreis Lippe telefonisch Kontakt zu ihren Opfern aufnahmen und diese nach Wertsachen oder sonstigen finanziellen Vermögensverhältnissen ausfragten. Letzte Woche hat sich eine Vielzahl von Angerufenen, diesmal vornehmlich aus dem Vorwahlbereich Bad Salzuflen, bei der Polizei gemeldet. Alle wurden auf ähnliche Art und Weise ausgefragt. Als Grund nannten der/die Anrufer immer, dass man einer Einbrecherbande auf der Spur sei, die auch plane, beim Angerufenen einzubrechen. Aus dem Grunde wolle man davor warnen und Schmuck und Bargeld aus Sicherheitsgründen in Verwahrung nehmen. Leider hat diese Masche auch schon zum Erfolg geführt. In den zurückliegenden Tagen meldete sich eine dreistellige Zahl (kreisweit) von angerufenen Bürgern bei der Polizei in Lippe. Hier einige ganz wichtige Hinweise, die jeder beherzigen sollte, der auf diese Art und Weise kontaktiert wird:

Die Polizei wird NIEMALS dazu auffordern am Telefon Auskünfte über persönliche Vermögensverhältnisse oder die Aufbewahrung von Wertsachen zu geben.
Im Verdachtsfall selbst die 110 anrufen!
Falls im Telefondisplay die Rufnummer der Polizei (110) ggf. mit einer Vorwahl zu sehen sein sollten, dann handelt es sich NICHT um einen Anruf der Polizei.
Bei einem Anruf der Polizei erscheint NIE die Rufnummer 110 imTelefondisplay.
Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, bitte den Namen nennen lassen und SELBST 110 die WÄHLEN. Der Polizei dann den Sachverhalt schildern. Unbekannten Personen KEINE Auskünfte über Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten angeben.
Unbekannten Personen NIEMALS die Tür öffnen.
Unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen übergeben, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
Wenn mann selbst OPFER eines solchen Anrufs geworden ist, sich auf jeden Fall an die Polizei wenden und eine ANZEIGE erstatten.