V.l.n.r. Professor Dr. Klaus Maas, Professor Dr. Jürgen Krahl (Präsident der TH OWL), Professor Dr. Stefan Witte, Professor Dr. Volker Lohweg, Professor Dr. Jürgen Jasperneite und Professor Dr. Holger Borcherding.

Lemgo. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) verleiht dem Promotionskolleg der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen bei einem feierlichen Festakt am 17. November in Essen das Promotionsrecht. Mit dem eigenständigen Promotionsrecht ist es nun möglich, auch an der TH OWL und 20 weiteren HAW in NRW zu promovieren.
Bislang waren Promotionen für Studierende an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, zu denen auch die TH OWL gehört, nur in Kooperation mit einer Universität möglich. Nun können junge Forschende auch ohne die Kooperation mit einer Universität an der TH OWL promovieren. Das Promotionskolleg NRW kann als hochschulübergreifende wissenschaftliche Einrichtung der HAW in NRW künftig eigenständige Promotionsverfahren durchführen und Doktorgrade verleihen.
Diese Neuerung stärke laut Professor Dr. Jürgen Krahl, Hochschulpräsident der TH OWL, die anwendungsorientierte Forschung an der TH OWL. „Die Verleihung des Promotionsrechts ist ein Meilenstein für die HAW in NRW und für die TH OWL.“ Professor Jürgen Krahl ergänzt: „Durch die Stärkung der anwendungsorientierten Forschung wird die TH OWL als Studienort für Studierende und Forschende noch attraktiver werden.“
An der TH OWL promovieren derzeit 74 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, davon sind 21 Mitglieder am Promotionskolleg NRW. Ab 2023 sollen es schon 44 sein.