Solidaritätsfond gebildet: „Wärme für Lippe“

Pastorin Petra Stork (v.l.), Pastor Matthias Zizelmann, Bürgermeister Heinz-Dieter Krüger, Frank Brockmann, Annika Kiene und Patricia Neustädter rufen gemeinsam zur Beteiligung am Solidaritätsfonds „Wärme für Lippe“ auf.

Lippe. Unter dem Namen „Wärme für Lippe“ haben die Lippische Landeskirche und der katholische Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont einen lippeweiten Spendentopf geschaffen.
In den Fonds haben Landeskirche und Caritasverband Kirchensteuermittel gegeben, die durch die Versteuerung der staatlichen Energiepauschale vom September und Oktober in Lippe zusätzlich entstanden sind. Außerdem werden Privatpersonen um Spenden gebeten.
„Wer die Gelder aus der staatlichen Energiepauschale selbst nicht benötigt oder einen anderen Betrag entbehren kann, hat so die Möglichkeit, bedürftigen Menschen zu helfen“, rufen die Stadt Horn-Bad Meinberg und die evangelisch-reformierten Kirchengemeinden Horn und Bad Meinberg gemeinsam auf.
Je mehr Spenden zum Solidarfonds „Wärme für Lippe“ erfolgen, desto mehr Menschen können daraus in ganz Lippe unterstützt werden. Aus den gesammelten Solidarfonds sollen ab Januar Einzelfallbeihilfen als Pauschalen an Menschen aus ganz Lippe mit niedrigen Einkünften ausgezahlt werden. Entsprechende Anträge können bei verschiedenen Beratungsstellen lippeweit gestellt werden.
Außerdem fördert die Landeskirche mit dem anderen Teil der zusätzlichen Einnahmen aus der Kirchensteuer eine Beratung vor Ort.
Dadurch soll Betroffenen geholfen werden, Zugang zum Beispiel zu Wohngeld und anderen öffentlichen Leistungen oder Hilfen zu bekommen, auf die sie Anspruch haben. Der Ausbau der Beratung soll für 18 Monate in Zusammenarbeit mit einem lippischen diakonischen Träger erfolgen. Auch Beratungen vor Ort in Horn-Bad Meinberg sind geplant.
Spenden für den lippeweiten Solidarfonds können unter dem Stichwort „Wärme für Lippe“ auf das Konto DE97 4765 0130 0000 0484 47 der Lippischen Landeskirche eingezahlt werden. Der Spendenzweck muss angegeben werden, damit das Geld richtig zugeordnet wird. Wenn eine Spendenbescheinigung erwünscht ist, wird gebeten ebenfalls Name und Adresse anzugeben.