Spatenstich für Neubau im Schulzentrum Lohfeld

(v.l.n.r.): Architekt Johannes Schmersahl, Katja Mönnigmann-Steinbeck (Fachbereichsleitung Jugend, Soziale Dienste und Schule), Bürgermeister Dirk Tolkemitt, Andreas Klocke (Firma Sudbrack), Oliver Müterthies (technische Betriebsleitung Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gebäudewirtschaft) und Hans-Joachim Lücking (Betriebsausschussvorsitzender) freuen sich, dass die Arbeiten für das neue Gebäude begonnen haben.

Bad Salzuflen. Im Rahmen der 2,5-zügigen Erweiterung des Schulzentrums Lohfeld werden neue Räumlichkeiten für den Ganztags- und Inklusionsbereich, die Verwaltung, Klassen mit Differenzierungsräume sowie Fachklassen (Kunst, Musik, Informatik) geschaffen. Der geplante dreigeschossige, quadratische Baukörper (ca. 36 x 36 m) mit Teilunterkellerung ist im Osten des Schulzentrums angeordnet. Der Baukörper nimmt die Raumkanten vom Bestandsgebäude und den Außenanlagen auf und fügt sich in die Topografie ein. Der Hauptzugang erfolgt an der Westfassade und orientiert sich an der Haupterschließungsachse des Schulzentrums. Die Anbindung des Neubaus an das Bestandsgebäude erfolgt im Erdgeschoss über einen gedeckten Gang im Bereich des Haupteingangs.
Der geplante Neubau ist mit einem Holz-Beton-Hybrid Tragwerk geplant. Die tragenden Wände des Keller- und Erdgeschoss werden als Stahlbetonwände hergestellt. Die tragenden und nicht tragenden Wände der Obergeschosse werden aus mehrschaligen Holzwänden hergestellt
Zwei Treppenräume erschließen das Erdgeschoss und die Obergeschosse des Neubaus miteinander. Ein Treppenraum erschließt das Kellergeschoss. Eine Flur-Zone, die als Umgang ausgebildet ist, erschließt die einzelnen Räume. Ein Lichthof in der Mitte des Gebäudes verbindet die Geschosse optisch miteinander. Die barrierefreie Erschließung erfolgt über einen Fahrstuhl.
Insgesamt sieht der Entwurf 15 Klassenräume mit sechs Differenzierungsräumen, drei Fachklassenräumen (Musik, Kunst, Informatik) sowie einen Mehrzweckraum vor. Die Differenzierungsräume sind mit den Klassenräumen direkt verbunden. Räume für den Ganztag, Inklusion und Verwaltung sind im Erdgeschoss angeordnet. Im Erdgeschoss besteht die Möglichkeit den Mehrzweckraum und die Forumsfläche über das Öffnen einer mobilen Trennwand zu einem großen Raum, z. B. für Veranstaltungen, zusammen zu legen. Der Entwurf sieht im Erdgeschoss und in den Obergeschossen jeweils eine WC-Anlage für Mädchen, Jungen und Behinderte mit angliederndem Putzmittelraum vor. Eine WC-Anlage für Mitarbeitende befindet sich im Erdgeschoss des Neubaus. Die notwendigen Technikräume sind im Kellergeschoss angeordnet.
Das Flachdach wird zum Teil als extensives Gründach ausgebildet und als Aufstellort für das Lüftungsgerät und PV-Elemente genutzt (Bitumendach).