Spatenstich für neue Mehrzweckhalle in der Laubke

Ein Projekt für viele: Für den Neubau der Mehrzweckhalle in der Südstadt greifen alle gerne zum Spaten.

Lemgo. Die Freude über diesen Termin war allen Beteiligten anzumerken: Zum Spatenstich für die neue Mehrzweckhalle mit Gemeinschaftsraum in der Laubke waren zahlreiche Bürger aus örtlichen Gemeinschaften und Vereinen, Vertreter aus der Politik und der Verwaltung gekommen. Das multifunktionale Gebäude wird die alte Halle ersetzen, die seit einem Sturmschaden nicht mehr nutzbar ist.
Die Vertreter des TuS Laubke, des Friedhofsvereins und der Nachbarschaft Laubke-Pahnsiek äußerten ihren Dank und ihre Freude über den nun anstehenden Baubeginn. Karl-Heinz Mense, Sprecher der Nachbarschaft, sagte: „Wir in der Laubke sind in Geduld geübt und freuen uns nun umso mehr, dass es jetzt endlich los geht.“ Diese Geduld war nötig geworden, weil sich der Prozess bis zum Fördermittelbescheid über zwei Jahre hinzog. „Auch als Verwaltung mussten wir dabei geduldig sein und einige bürokratische Hürden nehmen“, sagte Bürgermeister Markus Baier. Das Endergebnis stimmt, der Bund beteiligt sich mit 675.000 Euro an den Baukosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro.
Architekt Norman Rackisch von der Gebäudewirtschaft Lemgo und Uwe Stumpe vom Bauunternehmen Stumpe als Lügde rechnen mit einem Baustart um den Monatswechsel. Die Lügder kümmern sich um die Rohbauarbeiten. Am Ende wird die Halle insgesamt 540 m² groß sein. Gemeinsam bringen es der Mehrzweck- und der Gemeinschaftsraum auf 286 m², die bei entsprechendem Raumbedarf durch das Öffnen einer mobilen Trennwand als eine Räumlichkeit genutzt werden können. Auf dem eingeschossigen Gebäude ist neben dem extensiven Gründach auch eine Photovoltaikanlage mit 15 PV-Modulen am obersten Dachpunkt geplant. Der durchgängige Sportboden bietet viele Möglichkeiten, das leibliche Wohl kann durch die an den Gemeinschaftsraum angeschlossene Küche bedient werden. Außerdem zeichnet sich das Gebäude durch großzügige Fensterflächen aus, die viel Licht ins Innere lassen.
Sanitäre Anlagen, Umkleiden und Geräteraum sind ebenso vorgesehen wie eine große Terrasse. Die Erschließung der Halle erfolgt über eine neue asphaltierte Zuwegung vom Kleinen Schratweg mit 24 PKW-Stellplätzen. Eine Ladesäule für Elektroautos sowie sieben weitere Vorrichtungen für eventuelle Erweiterungen sind mit eingeplant. Planmäßig wird die Halle im Sommer 2023 fertiggestellt. Erst danach wird die alte Sporthalle abgerissen.