Lokalradios aus der Region auf Platz 1

Das Frühteam von Radio Bielefeld ist happy.

770.000 Menschen schalten täglich ein –

OWL. „Unsere Radiosender stehen schon als Medaillengewinner auf dem Treppchen, während die Olympischen Spiele noch gar nicht begonnen haben“, freut sich Uwe Wollgramm, der Geschäftsführer der Betriebsgesellschaften der Lokalradios in OWL. Die heute (21.7.2021) veröffentlichte Reichweitenerhebung Elektronische Medien-Analyse (E.M.A. NRW 2021 II) zeigt große Erfolge in den verschiedensten Disziplinen wie Tagesreichweite, Marktanteil oder Verweildauer.
770.000 Menschen hören täglich ihr Lokalradio. Mit einer Quote von im Schnitt 44,9 % sind und bleiben die Sender Radio Bielefeld, Radio Hochstift, Radio Gütersloh, Radio Herford, Radio Lippe und Radio Westfalica extrem beliebt in ihren Sendegebieten. Sie verzeichnen einen Marktanteil von durchschnittlich 42,3% und rangieren damit weit vor dem öffentlich-rechtlichen Wettbewerb wie WDR2, WDR4 oder 1LIVE. Radio Gütersloh erzielt sogar einen noch deutlich höheren Wert von 53,4 % Marktanteil.
Mit so positiven Zahlen dominieren die heimischen Lokalradios auch die vorderen Plätze im Landesvergleich aller 45 Lokalradiomarken. Denn fünf Sender aus Ostwestfalen-Lippe landen im Vergleich der Hörer gestern ab 14 Jahren an Werktagen unter den ersten sieben. In der werberelevanten Zielgruppe der 14-49jährigen sind sogar die ersten vier Plätze komplett in OWL-Hand: Radio Bielefeld, Radio Herford, Radio Westfalica, Radio Gütersloh, dicht gefolgt von Radio Hochstift zwei Plätze weiter.
An der Spitze des Landes behauptet sich Radio Bielefeld mit einer Reichweite von 51,1%, was bedeutet, dass mehr als jeder zweite Mensch im Stadtgebiet täglich Radio Bielefeld einschaltet. Bei den 14-49jährigen liegt dieser Wert mit 54,4% sogar noch höher. Radio Bielefeld-Chefredakteur Timo Fratz richtet sich direkt an die Hörer: „Es gab zuletzt so viele Herausforderungen für uns in der Redaktion: Sich überschlagende Nachrichtenlagen, neue Abläufe, neue Regeln usw… das können wir gar nicht alles aufzählen. Jeder im Team hat sich darauf eingestellt. Und wir haben so viel Zuspruch und tolles Feedback bekommen, dass wir wissen: Es lohnt sich. Jeden Tag. Wir sagen DANKE an alle Bielefelderinnen und Bielefelder und versprechen: Zusammen mit euch bleiben wir am Puls der Stadt !“
Und wer – bevorzugt morgens – sein Lokalradio in OWL einschaltet, denn immer noch ist die Stunde zwischen sieben und acht Uhr die quotenstärkste, der bleibt auch lange dran: Im Schnitt lauschen die Hörer 179 Minuten ihrem Sender vor Ort, das sind etwa drei Stunden am Tag. Besonders lange verfolgen die Hörer von Radio Lippe das Programm, das die Moderatoren zuletzt teils aus dem Homeoffice und gerade wieder aus dem Sendestudio an der Lageschen Straße produzieren, nämlich sogar 226 Minuten.
Uwe Wollgramm: „Mit diesen sehr guten Zahlen strafen wir die Lügen, die vor Jahren und Jahrzehnten vorhergesagt haben, Radio wird aussterben. Es ist gelungen, das reine klassische Radioprogramm zu einem zeitgemäßen Medienmix auf den gängigen digitalen Plattformen zu etablieren und erweitern. Die Hörer sind uns näher denn je und honorieren das durch jede Menge Interaktion – und natürlich durch ihre Treue.“
Die repräsentative Reichweitenuntersuchung „E.M.A. NRW“ wird vom MS Medienbüro in Köln erhoben. Zweimal im Jahr werden die Ergebnisse der Studie veröffentlicht (Februar und Juli).

Definitionen Hörerzahlen:

• Tagesreichweite bzw. tägliche Reichweite: Hörerschaft pro Tag (Mo.-Fr.)
• Marktanteil: Anteil des Radios an der gesamten Radionutzung (Mo.-Fr.)
• Verweildauer: Hördauer eines Hörers (Mo.-Fr.)