Asemissens Oliver Düding erreicht das Leder per Kopf vor Patrick Kötter.

Lemgo (ruko). „Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen, das heute trotz der Niederlage gut gespielt hat, am Ende etwas unglücklich verlor, weil das 1:0 für den TBV in der Schlussphase der Partie nicht gelten durfte, weil es aus einer klarer Außenseiterposition erzielt wurde. Ärgerlich, aber damit muss man leben“, so ein enttäuschter Asemisser Coach Carsten Skarupke nach der 0:2-Niederlage beim TBV Lemgo.


„Das Titelrennen ist natürlich noch lange nicht entschieden, doch wir müssen nach dieser Niederlage jetzt kleinere Brötchen backen“, ist Skarupke bewusst, dessen Team nun acht Punkte Rückstand auf Spitzenreiter TuS Lipperreihe hat. Torraumszenen wurden den Zuschauern auf dem Jahnplatz in diesem Spitzenspiel in Hälfte eins so gut wie gar nicht geboten. Beide Mannschaften, wobei der TBV mehr Ballbesitz hatte, neutralisierten sich meist schon im Mittelfeld. Taktische Maßnahmen, die aber durchaus auf hohem Niveau, beherrschten die Szenerie. So ging es folglich mit einem 0:0 in die Pause.


Nach dem Wechsel war dann mehr Belebung im Spiel und beide Mannschaften hatten auch Tormöglichkeiten zu verzeichnen. So hätte Pollakowski in den Minuten 73 und 78 zu einem Treffer kommen können. Lemgo hatte Cahncen durch Artur und Markus Esko sowie durch Tobi Fitz zu verzeichnen. Als sich beide Teams schon fast mit dem Remis abgefunden hatte, landete ein Eckball bei Alexander Ritter, der Tobi Fitz anspielte, der dann aus stark abseitsverdächtiger Position zum 1:0 für den TBV einschob (86.). In der Nachspielzeit gelang Thomas Specht noch das 2:0. „Am Ende ein verdienter Sieg. Ich freue mich, dass meine Mannschaft aus den Fehlern im Spiel gegen Ahmsen, gerade was das Defensivverhalten betraf, gelernt hat“, so ein zufriedener Lemgoer Trainer Matthias Wölk.