Lockerungen: 3G in Gastro, Kultur und Sport – Clubs öffnen

Für NRW gilt ab Freitag in vielen Freizeitbereichen die 3G Regel.

In Nordrhein-Westfalen werden ab Freitag, 4. März, weitere Corona-Schutzmaßnahmen im Freizeitbereich gelockert, dann tritt eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung in Kraft. Der Zugang zu Restaurants oder Hotels ist nicht mehr nur für Geimpfte und Genesene, sondern auch Ungeimpften mit einem negativen Schnelltest (3G) möglich. Sie können auch Museen, Ausstellungen oder Konzerte besuchen. Gleiches gilt für Sport im öffentlichen Raum innen und außen und für Zuschauer bei Sportveranstaltungen. Grundsätzlich ist laut Ministerium bis auf wenige Angebote mit besonders hohen Infektionsrisiken (Volksfeste, Groß- und Tanzveranstaltungen, Diskotheken und Bordelle) künftig alles mit der 3G-Regelung zulässig.
Nach monatelanger Schließung dürfen ab Freitag auch wieder Diskotheken und Clubs öffnen, unter 2G-Plus-Bedingungen. Das heißt, dass nur Genesene und Geimpfte mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test Zutritt haben. In diesem Bereich gibt es für Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, keine Ausnahme. Eine Maskenpflicht besteht dann bis 1000 Teilnehmenden nicht. Die Betreiber müssen dafür vor der Öffnung ein Hygienekonzept beim örtlichen Gesundheitsamt vorgelegt haben.

Maßnahmen nur ein Zwischenschritt

Für Volksfeste sowie private Feiern mit Tanz sowie für Hochzeits- oder Geburtstagsfeste gilt weiterhin die 2G-plus-Regel. Hier dürfen immunisierte Personen teilnehmen, die zusätzlich über einen aktuellen Test oder über eine Auffrischungsimpfung verfügen.
Bis einschließlich 17 Jahre fallen für Kinder und Jugendliche 2G plus und 3G weg. Ihnen sei ab sofort eine Teilnahme an allen Veranstaltungen und Angeboten ohne Nachweispflichten möglich, so das Ministerium.
Bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen gelten in NRW künftig die 2G-plus-Regel und zusätzliche Maskenpflicht, aber es werden mehr geimpfte oder genesene Zuschauer zugelassen. In Innenräumen sind nun maximal 6000 Menschen bei einer maximalen Auslastung von 60 Prozent zulässig. Im Freien darf bei einer maximalen Auslastung von 75 Prozent die Zahl von 25.000 Zuschauern nicht überschritten werden.
Im Fall von kleineren öffentlichen Veranstaltungen, bei bis zu 1000 Zuschauern, gilt 3G (geimpft, getestet oder genesen). Bei bis zu 500 Teilnehmenden gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen. Sind es mehr als 500, darf die zusätzliche Auslastung bei höchstens 60 Prozent der über diese 500 Personen hinausgehenden Kapazität liegen. Insgesamt sind dabei höchstens 1000 Teilnehmer zulässig. Wird 2G plus gewährleistet, entfällt die Maskenpflicht.
Die Maßnahmen sind nur ein Zwischenschritt für eine Dauer von gut zwei Wochen. Denn am Sonntag, 20. März, sollen laut Bund-Länder-Beschluss die „einschneidenden Auflagen“ fallen, wenn die Lage in den Krankenhäusern es zulässt. Danach soll aber noch ein „Basisschutz“ mit Maskenpflichten in Innenräumen, Bussen und Bahnen sowie mit Tests möglich sein. Zuvor wollen Bundeskanzler Olaf Scholz und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten am 17. März erneut zusammenkommen und beraten. Alle Infos auch auf der Website des Landes NRW.