Gute Nachrichten für die Paderborner Kulturszene: Der Kultursommer 2021 im Kreis Paderborn wird im Programm „Kultursommer 2021“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR mit 345.000 EUR gefördert. Das Programm wird von der Kulturstiftung des Bundes umgesetzt. Die Stadt Paderborn freut sich, denn der Großteil des Geldes für den Kreis wird an die Stadt Paderborn weitergeleitet.

Förderung für die nicht kommerzielle freie und lokale Kulturszene –

Gute Nachrichten für die Paderborner Kulturszene: Der Kultursommer 2021 im Kreis Paderborn wird im Programm „Kultursommer 2021“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR mit 345.000 EUR gefördert. Das Programm wird von der Kulturstiftung des Bundes umgesetzt. Die Stadt Paderborn freut sich, denn der Großteil des Geldes für den Kreis wird an die Stadt Paderborn weitergeleitet. „Ich freue mich über diese Förderung besonders, weil sie unserer breiten nichtkommerziellen freien lokalen Kulturszene zugutekommt,“ betont Bürgermeister Michael Dreier.
Das von der Stadt Paderborn eingereichte Programm wird maßgeblich gestaltet von lokalen Vereinen und Vereinigungen aus allen Sparten, die mit dem Kulturamt der Stadt und der Schlosspark und Lippesee Gesellschaft zusammenarbeiten. Das Spektrum reicht von dem neuen Dachverband der freien Kulturszene „Die Kuppel e.V.“, der Biohaus-Stiftung und dem AStA der Universität bis zu etablierten Vereinen wie dem Kunstverein, Blasmusikgruppen und der Freilichtbühne und umfasst Musik, Literatur, Kleinkunst, Theater, Bildende Kunst, Film und Tanz.
Die Kulturstiftung des Bundes hatte Ende März das Förderprogramm „Kultursommer 2021“ aufgelegt. Antragsfrist war Ende April. Antragsberechtigt waren ausschließlich Kreise und kreisfreie Städte. Der Kreis hat für Programme in Delbrück, Büren, Salzkotten und Paderborn einen Antrag gestellt. Der jeweilig erforderliche Eigenanteil wurde von den Städten selbst beigesteuert.
Gemäß den allgemeinen Förderrichtlinien der Stiftung wird ausschließlich nicht kommerzielle Kultur gefördert. Die Grundsätze des Programms „Kultursommer 2021“ sahen als Voraussetzung für eine Förderung vor, dass sie insbesondere freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern, Freien Szenen, lokalen Kulturakteuren und Bündnissen aller Sparten zugutekommt, dass vor allem Außenräume bespielt werden und dass auch ein Angebot für ein junges Publikum gemacht wird. Eine weitere Voraussetzung war, dass die Antragsteller ein Hygienekonzept umsetzen und das Kunst- und Kulturprogramm ganz neu entwickeln. Dagegen konnten regelmäßig stattfindende Festivals oder Stadtfeste nicht gefördert werden, ebensowenig eigene künstlerische Produktionen von institutionellen Kultureinrichtungen. Deshalb blieben etwa der Platz der kleinen Künste zu Libori oder Sommerproduktion des Theaters Paderborn außen vor.
Der Kreis erhält antragsgemäß eine Förderung von 345.000 EUR, davon sind 301.000 EUR zur Weiterleitung an die Stadt Paderborn bestimmt. Die Stadt ist mit Eigenmitteln in Höhe von 83.000 EUR dabei. Sie stammen aus Restmitteln von pandemiebedingt ausgefallenen Veranstaltungen und pandemiebedingt nicht abgerufenen Zuschüssen. Die meisten Veranstaltungen sind eintrittsfrei, aber für einige Veranstaltungen sind Eintrittsgelder in Höhe von 31.000 EUR einkalkuliert. Daraus ergibt sich ein Gesamtetat für die Stadt von 415.000 EUR. Die Veranstaltungen in Paderborn werden überwiegend im August und September stattfinden, vieles davon im Schloss- und Auenpark, einiges in Bereichen an den Paderquellen, andere Programme sind mobil und ein Angebot geht auf die Skater-Anlage. Das Graffiti-Festival soll sich quer durch die ganze Stadt ziehen.
Für die Öffentlichkeitsarbeit wird die Kultursommer-Website von 2020 reaktiviert. Nicht geförderte kommerzielle und regelmäßige Veranstaltungen sollen dort gleichsam huckepack auch erscheinen.