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	<title>Früherkennung &#8211; NewsGO – Sport - Lokales - Szene</title>
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		<title>Männer im Kreis Lippe bleiben Vorsorgemuffel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kopp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 10:20:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreis Lippe. Die Männer im Kreis Lippe sind beharrliche Vorsorgemuffel. Das bestätigt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest deutlich. Danach war im vergangenen Jahr nicht einmal jeder fünfte Mann über 45 Jahren (18,8 Prozent) bei der Krebs-Früherkennung. In 2019 waren es 21,6 Prozent. „Männer nutzen immer weniger die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Corona-Pandemie [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://newsgo.de/wp-content/uploads/2021/11/BU1_Vorsorgemuffel-2021-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://newsgo.de/wp-content/uploads/2021/11/BU1_Vorsorgemuffel-2021-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-83104" width="467" height="311" srcset="https://newsgo.de/wp-content/uploads/2021/11/BU1_Vorsorgemuffel-2021-1-1024x683.jpg 1024w, https://newsgo.de/wp-content/uploads/2021/11/BU1_Vorsorgemuffel-2021-1-500x333.jpg 500w, https://newsgo.de/wp-content/uploads/2021/11/BU1_Vorsorgemuffel-2021-1-768x512.jpg 768w, https://newsgo.de/wp-content/uploads/2021/11/BU1_Vorsorgemuffel-2021-1-1536x1024.jpg 1536w, https://newsgo.de/wp-content/uploads/2021/11/BU1_Vorsorgemuffel-2021-1-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 467px) 100vw, 467px" /></a><figcaption><strong>Männer sollten die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen besser nutzen. Denn wenn Krebs frühzeitig erkannt wird, bestehen gute Heilungschancen. Foto: AOK/hfr.</strong></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kreis Lippe. Die Männer im Kreis Lippe sind beharrliche Vorsorgemuffel. Das bestätigt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest deutlich. Danach war im vergangenen Jahr nicht einmal jeder fünfte Mann über 45 Jahren (18,8 Prozent) bei der Krebs-Früherkennung. In 2019 waren es 21,6 Prozent. „Männer nutzen immer weniger die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Corona-Pandemie hat besonders im ersten Halbjahr des letzten Jahres einen Teil dazu beigetragen und zu einem weiteren Rückgang geführt, da die Menschen unter den Pandemiebedingungen Arztbesuche vermeiden wollten”, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.<br>Durch die Krebsvorsorge ist es aber möglich, bereits Frühstadien von Krebs zu erkennen. „Die Chance der frühen Diagnostik sollte unbedingt genutzt werden“, so Wehmhöner. Nach den derzeit aktuellsten Zahlen des Krebsregisters NRW wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 insgesamt 157.908 Krebs-Neuerkrankungen und 52.412 Todesfälle erfasst. Die Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, auf Warnzeichen des Körpers zu achten und Risiken nicht zu ignorieren. Finanzielle Gründe für das geringe Interesse an der Krebsvorsorge scheiden jedenfalls aus. „Die gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig bezahlt”, sagt Wehmhöner.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Untersuchung für Männer: Prostata und Darmspiegelung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Männer haben ab dem Alter von 45 Jahren einmal im Jahr Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen. Dazu gehören die Untersuchung der Prostata, der äußeren Geschlechtsorgane sowie das Abtasten der regionären Lymphknoten. Männer können ab 50 Jahren zweimal eine Darmspiegelung auf Kosten ihrer gesetzlichen Krankenkasse vornehmen lassen. Die zweite Darmspiegelung wird frühestens 10 Jahre nach der ersten angeboten, sofern bei der ersten Darmspiegelung keine Auffälligkeiten gefunden wurden. Wahlweise kann jährlich ein Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl vorgenommen werden, ab 55 Jahren alle zwei Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Krebs-Früherkennung für Frauen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Anfang 2020 gibt es ein neues organisiertes Verfahren zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. „Dadurch haben sich die Inhalte der Untersuchungen und das Intervall der Anspruchsberechtigung teilweise verändert“, so Wehmhöner. Frauen haben ab dem Alter von 20 Jahren nach wie vor einmal jährlich Anspruch auf Krebs-Früherkennung. Dazu gehören Untersuchungen der Geschlechtsorgane und ein Abstrich vom Muttermund sowie aus dem Gebärmutterhals. Ab dem 35. Lebensjahr wird der Abstrich alle drei Jahre durchgeführt, zusätzlich erfolgt ein Test auf humane Papillomviren (HPV). Ab dem 31. Lebensjahr ist ein Abtasten der Brust und der Achselhöhlen vorgesehen. Von 50 bis 69 Jahren kann alle zwei Jahre eine Mammographie im Rahmen des Mammographie-Screenings durchgeführt werden. Zur Darmkrebsfrüherkennung wird ab dem 51. Lebensjahr einmal jährlich ein Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl angeboten, ab 55 Jahren alle zwei Jahre. Alternativ ist ab dem Alter von 55 Jahren zweimal eine Darmspiegelung möglich. Die zweite Darmspiegelung wird frühestens 10 Jahre nach der ersten angeboten, sofern bei der ersten Darmspiegelung keine Auffälligkeiten gefunden wurden.<br>Bei besonderen Risiken oder Beschwerden können nach wie vor unabhängig davon bei Männern und Frauen Darmspieglungen durchgeführt werden. Zur regelmäßigen Darmkrebsvorsorge werden gesetzlich Versicherte von ihrer Krankenkasse schriftlich eingeladen.</p>
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		<title>Früherkennung wird wenig genutzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kopp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 10:47:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Lippe]]></category>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><a href="https://newsgo.de/wp-content/uploads/2019/08/Früherkennung.jpg"><img decoding="async" src="https://newsgo.de/wp-content/uploads/2019/08/Früherkennung-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-60814" width="604" height="402" /></a><figcaption><strong>Vor allem die Männer im Kreis Lippe sind „Vorsorgemuffel“. Foto: AOK/hfr.</strong></figcaption></figure></div>


<p><strong>Inanspruchnahme bei Männern und Frauen im Kreis Lippe weiterhin auf niedrigem Niveau &#8211;<br /></strong></p>
<p>Kreis Lippe. Wer sich fit fühlt, denkt meist nicht über seine Gesundheit nach. Das betrifft besonders Männer: Eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest bestätigt, dass Männer im Kreis Lippe beharrliche Vorsorgemuffel sind. Danach war im vergangenen Jahr nur jeder fünfte Mann über 45 Jahren (21,1 Prozent) bei der Krebsfrüherkennung. Gegenüber dem Vorjahr ist die Inanspruchnahme exakt gleich geblieben (21,1 Prozent). Bei den Frauen lag der Anteil höher. Hier nutzten immerhin 38,4 Prozent die Früherkennungsuntersuchung ab dem Alter von 20 Jahren. In 2017 waren es 38,6 Prozent. „Sowohl Frauen als auch Männer sollten die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen besser nutzen. Denn wenn Krebs frühzeitig erkannt wird, bestehen gute Heilungschancen”, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Nach den derzeit aktuellsten Zahlen des Krebsregisters NRW wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 insgesamt 108.435 Krebs-Neuerkrankungen und 50.677 Todesfälle erfasst.<br />Daher ist es umso wichtiger, auf Warnzeichen des Körpers zu achten und Risiken nicht zu ignorieren. „Besonders Männer gehen bei Schmerzen oder anderen Krankheitssymptomen häufig erst spät zum Arzt“, so Wehmhöner. Außerdem meiden viele die Früherkennungsuntersuchungen, weil sie ihnen unangenehm erscheinen oder sie sich noch keine Gedanken darüber gemacht haben. Finanzielle Gründe für das geringe Interesse an der Krebsvorsorge scheiden jedenfalls aus. „Die gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig bezahlt”, sagt Wehmhöner.</p>
<p><strong>Untersuchung für Männer: Prostata und Darmspiegelung</strong></p>
<p>Männer haben ab dem Alter von 45 Jahren einmal im Jahr Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen. Dazu gehören die Untersuchung der Prostata, der äußeren Geschlechtsorgane sowie das Abtasten der regionären Lymphknoten. Ab sofort können Männer ab 50 Jahren (bisher 55) auf Kosten ihrer gesetzlichen Krankenkasse eine Vorsorge-Darmspiegelung vornehmen lassen. Nach Ablauf von neun Kalenderjahren ist eine erneute Darmspiegelung möglich. Wahlweise kann jährlich ein Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl vorgenommen werden, ab 55 Jahren alle zwei Jahre.</p>
<p><strong>Krebs-Früherkennung für Frauen</strong></p>
<p>Frauen haben ab dem Alter von 20 Jahren einmal jährlich Anspruch auf Krebs-Früherkennung. Dazu gehören Untersuchungen der Geschlechtsorgane und ein Abstrich vom Muttermund sowie aus dem Gebärmutterhals. Ab dem 31. Lebensjahr ist zusätzlich ein Abtasten der Brust und der Achselhöhlen vorgesehen. Von 50 bis 69 Jahren kann alle zwei Jahre eine Mammographie im Rahmen des Mammographie-Screenings durchgeführt werden. Zur Darmkrebsfrüherkennung wird ab dem 51. Lebensjahr einmal jährlich ein Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl angeboten, ab 55 Jahren alle zwei Jahre. Eine Darmspiegelung ist alternativ ab dem Alter von 55 Jahren möglich. Nach Ablauf von neun Kalenderjahren kann eine neue Vorsorge-Darmspiegelung durchgeführt werden.<br />Bei besonderen Risiken oder Beschwerden können nach wie vor unabhängig davon bei Männern und Frauen Darmspieglungen durchgeführt werden. Neu ist, dass gesetzlich Versicherte von ihrer Krankenkasse regelmäßig schriftlich zur Darmkrebsvorsorge eingeladen werden.</p>


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