Sevgül übernimmt SG

Naki Sevgül kehrt zur SG Bentorf-Hohenhausen zurück. Der einstige Co-Trainer der SG wird ab dem Sommer den Cheftrainerposten bei den Kalletalern einnehmen.

Kalletal/Hohenhausen. Kai Gröchtenmeier wird die SG Bentorf-Hohenhausen nur noch bis zum Ende der Serie trainieren: „Ich denke, es tut dem Verein gut, wenn ein neuer, frischer Wind in die Mannschaft kommt“, so Gröchtenmeier, der im Trainergeschäft erstmals eine Pause einlegen möchte. „Angebote von neuen Vereinen habe ich zwar, doch ich werde mir jetzt erst mal eine Auszeit gönnen“. Neuen, frischen Wind bei der SG nach der Serie soll ein alter Bekannter bringen. Naki Sevgül, lange Zeit Co-Trainer unter Gröchtenmeier, wird die Kalletaler nach seinem einjährigen Gastspiel bei der SG Talle/Westorf übernehmen. Bis zum Sommer will der alte Coach aber nochmal Vollgas geben: „Letztendlich haben wir bisher eine verkorkste Saison hingelegt. Eigentlich wollen wir oben mitspielen, doch dann fielen viele meiner Akteure verletzungsbedingt oder aus beruflichen Gründen aus und so haben wir dann entscheidende Spiele verloren“. Nun gilt es für die Sportgemeinschaft schnell aus dem Tabellenkeller herauszukommen: „Oberstes Ziel ist es jetzt für uns ganz schnell Plätze in der Tabelle gut zu machen. Es darf nicht passieren, dass wir noch weiter abrutschen, denn bist du einmal richtig unten drin, wird es schwierig wieder daraus zu kommen“, ist Gröchtenmeier bewusst, der bis auf Alex Janzen, der sich weiterhin von einem Kreuzbandriss erholen muss, wieder alle Spieler an Bord hat.

 

 

Wichtige Spieler wieder fit

 

 

Mit Kevin Krüger, Johann Janzen und Dennis Krieger haben sich drei ganz wichtige Spieler wieder einsatzbereit gemeldet. „Das macht Mut und ich hoffe auf einen guten Start in die Rückrunde“, so Gröchtenmeier, dessen Team allerdings am 4. März in einem Nachholspiel den VfL Lüerdissen erwartet. Verlassen hat die SG Dominik Maase, der sich dem Lokalrivalen TuS Lüdenhausen angeschlossen hat.

Die Prognose: Eigentlich sollte das Team der SG von der Qualität der Mannschaft rein gar nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Zur Zeit haben die Gröchtenmeier-Jungs aber nur drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, haben allerdings bisher auch nur 14 Spiele absolviert. Auch wenn die Bentorfer mit Lüerdissen und Lipperreihe gleich zwei schwere Spiele nach der Winterpause vor der Brust haben, wird im Bezug auf den Klassenerhalt, zumal die SG wieder fast vollzählig sein wird, bei der Sportgemeinschaft wenig anbrennen.