SPD Lippe fordert Einrichtung eines Impfbusses

Die SPD in Lippe fordert die Einrichtung eines „Impfbussses“, der “über die Dörfer” fährt und dort an zentraler Stelle Impfungen vor Ort für alle vornimmt, für die eine zentrale Behandlung in Lemgo zu beschwerlich ist.

Service für alle Lipper –

Lippe. Die SPD in Lippe fordert eine konsequente Impfstrategie, bei welcher alle Bürger so schnell und unproblematisch wie möglich in den Genuss der Impfung kommen. Der Landrat und seine Mitarbeiter haben in den vergangenen Monaten hervorragende Arbeit geleistet und Hilfe und Unterstützung jederzeit zur Verfügung gestellt, gerade durch das zentrale Testzentrum. Nicht zuletzt die zeitnahe Bereitstellung des Impfzentrums in der Phönix-Contact-Arena, ist ein deutliches Zeichen dieses fortwährenden Strebens zum Wohle der Lipper.
Allerdings wird es für viele ältere und/oder in der Mobilität eingeschränkte Menschen, die beispielsweise nicht in Senioren- und/oder Pflegeeinrichtungen leben, sehr schwierig das Impfzentrum in Lemgo zu erreichen. Auch die Einrichtung eines Shuttle-Dienstes schafft da nur scheinbar Abhilfe, ist doch damit ein nicht unerheblicher Fahr-, Betreuungs- und Zeitaufwand für alle Beteiligten verbunden.
Die Einrichtung eines „Impfbussses“ ist die bessere, weil sicherere und mit deutlich weniger Aufwand verbundene Alternative. Dieser fährt “über die Dörfer” und wird dort an zentraler Stelle Impfungen vor Ort für all jene Lippe vornehmen, für die eine zentrale Behandlung in Lemgo zu beschwerlich ist. So wird sichergestellt, dass in ganz Lippe Impfungen möglich sind.
Ein örtlicher Busunternehmer ist bereits gefunden, der sofort in der Lage und willens ist, einen Niederflur-Bus so umzubauen, dass dieser spätestens Ende Januar 2021 unter Einhaltung aller medizinischer und hygienischer Anforderungen startklar ist. Mit diesem Service wird nicht nur die Akzeptanz gegenüber der Impfung in der Bevölkerung erhöht, er entlastet auch die Hausärzte vor Ort in einem erheblichen Maße.
Die SPD in Lippe fordert die regional zuständige Kassenärztliche Vereinigung eindringlich auf, ab Beginn der Corona-Impfungen für die Allgemeinheit ein mobiles Impfzentrum – Impfbus – in finanzieller Eigenverantwortung zu betreiben, um so allen Lippern eine Impfung zu ermöglichen. Die Landesregierung NRW ist aufgefordert, mobile Impfzentren rechtlich abzusichern und sich an der Finanzierung zu beteiligen.